| Originaltitel | In Hell |
| Alternativ | In Hell: Rage Unleashed |
| Genre | Action, Thriller |
| Land & Jahr | USA 2003 |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 100 min. |
| Regie | Ringo Lam |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Lawrence Taylor, Lloyd Battista, Carlos Gómez, Manol Manolov, Chris Moir |
| Links | IMDB |
Kyle (Jean-Claude Van Damme) und seine Frau Grey (Marnie Alton) führen ein harmonisches Eheleben. Da er als Architekt arbeitet, führt in seine Arbeit ein paar Monate nach Russland. Auch dort läuft anfangs alles nach Plan, bis Grey überfallen und brutal ermordet wird. Kyle kommt nur wenige Minuten zu spät und sieht, wie der Einbrecher flüchtet. Glücklicherweise kann er ihn stellen und übergibt ihn der Polizei.
Allerdings wird er beim anschließenden Gerichtsverfahren von einem korrupten Richter freigesprochen. Kyle verspürt Rache und erschießt den Einbrecher und Mörder seiner Frau noch im Gerichtgebäude vor Zeugen. Dies ist sein Todesurteil, Kyle wird zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Im Gefängnis erwarten ihn korrupte Wächter und ein skrupelloser Direktor (Lloyd Battista), der seine Insassen für tödliche Faustkämpfe und anderen illegalen Spielen verwendet. Vergewaltigungen, Schlägereien, Drogen und Morde stehen an der Tagesordnung. Es dauert einige Zeit, bis Kyle aus seiner Lethargie erwacht. Er beginnt, seinen Körper zu stählen und nimmt an Faustkämpfen teil, da diese zum angeblichen Überleben im Gefängnis dazugehören. Als er jedoch erkennt, eine Marionette des Direktors gewesen zu sein, schwört er der Gewalt ab. Doch dann ist es bereits zu spät.
Auch in diesem B-Movie unter der Regie des Hong Kong Regisseurs Ringo Lam hält Jean-Claude Van Damme, auch bekannt unter "The Muscles From Brussels", zahlreiche Hiebe aus. Diese entmutigen ihn jedoch nicht, sondern bewirken, dass er am Ende der brutalen Kämpfe wie durch ein Wunder stets als Sieger hervorgeht. Gedreht wurde der Actionstreifen vorwiegend in Bulgarien, um das Budget so gering wie möglich zu halten. Dennoch kostete der Film rund 17 Millionen US-Dollar. Gebracht hat es wenig, denn "In Hell" schaffte es hierzulande lediglich in die Videotheken, nicht aber auf die große Leinwand. Für Van-Damme-Fans hält der Film dennoch das eine oder andere Schmankerl parat.
