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Friendship!

OriginaltitelFriendship
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland/USA 2009
Kinostart14.01.2010 (Sony Pictures)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 110 min.
RegieMarkus Goller
Darsteller Alicja Bachleda-Curus, Kimberly J. Brown, Cameron Goodman, Kevin Rankin, Todd Stashwick, Matthias Schweighöfer
Homepage http://www.friendship-derfilm.de
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
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Redaktion:6.0

Film: Inhalt

Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) sind seit ihren gemeinsamen Schulzeiten Freunde. Kurz nach dem Mauerfall beschließen sie, nach San Francisco zu fliegen. Veit möchte dort seinen Vater besuchen. Er hat ihn seit er zwölf Jahre alt war, nicht mehr gesehen. Das einzige Lebenszeichen bekommt der junge Mann einmal im Jahr in Form einer Geburtstagskarte, abgestempelt in San Francisco. Das Geld der beiden Freunde reicht jedoch nur für einen Flug nach New York. Von dort aus versuchen sie ihr Glück als Tramper. Unterwegs lernen sie die charmante Zoey (Alicja Bachleda-Curus) kennen. Sie hat eine deutsche Mutter und nimmt die Freunde mit nach Hause. Dort werden sie herzlich aufgenommen und dürfen ein paar Tage bleiben. Zoey gibt ihnen Tipps, wie sie an Geld kommen können und hilft ihnen, ihre Amateurfilme in einem Kino zu zeigen. Schließlich begleitet sie die beiden auf ihrer Weiterreise. Der schüchterne Veit merkt bald, dass er Zoey mehr als sympathisch findet. Als er sieht, wie Tom sie küsst, gerät ihre Freundschaft in Gefahr.

Film: Kritik

Mit "Friendship!" gelingt Regisseur Markus Goller ein unterhaltsames Roadmovie. Schön ist, dass sich das Thema Freundschaft wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Die Zeichnung der gegensätzlichen Charaktere ist ebenfalls gelungen. Gut ist, dass Goller sich nicht mit DDR-Nostalgie aufhält. Die wesentlichen Ereignisse bis zum Mauerfall werden in wenigen Minuten abgehandelt. Der Film sprüht vor guten Ideen. Man ist als Zuschauer immer gespannt, was sich die beiden Protagonisten als nächstes einfallen lassen oder welches Abenteuer auf sie wartet. Dass sie sich in das Mädchen verlieben, ist vorhersehbar, ebenso wie der daraus resultierende Konflikt. Aber es ist angenehm, dass dadurch nicht die Freundschaft der Protagonisten in den Hintergrund gedrängt wird. Ein wenig irreführend ist, dass die beiden häufig in Unterwäsche oder fast nackt zu sehen sind. Der Zuschauer bekommt dadurch den Eindruck, dass sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung entwickeln könnte. Vielleicht wollte Goller etwas fürs weibliche Auge bieten?

Friendship!

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