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© Paramount Pictures

Monsters vs. Aliens

OriginaltitelMonsters vs. Aliens
GenreAnimation/Trickfilm
Land & JahrUSA 2009
Kinostart02.04.2009 (Paramount Pictures)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 96 min.
RegieRob Letterman, Conrad Vernon
DarstellerDiana Amft, Oliver Kalkofe, Ralf Moeller, Sebastian Höffner, Seth Rogen, Paul Rudd
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Inhalt

Bis zum Tag ihrer Hochzeit mit dem karrierefixierten Nachwuchsmoderator Derek Dietl (Sebastian Höffner) ist die hübsche Susan Murphy (Diana Amft) eine durchschnittliche junge Frau. Vor der Trauung wird sie jedoch von einem schleimigen Klumpen aus dem Weltall getroffen, der ihre Größe in kurzer Zeit auf 15 Meter anwachsen lässt. Schnell ist die Regierung zur Stelle und sperrt Susan als Monster "Gikantika" in ein geheimes Versteck. Dort sitzen zum Teil seit 50 Jahren andere Aussätzige ein. Da ist etwa der so gehirnlose wie verfressene B.O.B. (Oliver Kalkofe), der eine Art Riesen-Amöbe mit einem Auge ist. Die spielt gerne Karten mit dem prähistorischen Mega-Macho Missing Link (Ralf Moeller), ein Wesen zwischen Fisch und Affe, das schon vor Jahrmillionen aus dem Wasser an Land gehen wollte. Dabei wurde er jedoch von der Eiszeit überrascht und Jahrtausende eingefroren. Auch der so verrückte, wie geniale Professor Dr. Kakalake ist mit von der Monster-Partie. Er verwandelte sich bei einem missglückten Experiment in eine Kakerlake und versucht seither, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zu guter Letzt gehört Insektosaurus zu den Monstern, er ist ein Hochhaus-großes, stummes Larven-Baby, das von hellem Licht magisch angezogen wird und nur von Missing Link verstanden wird. Nach Eingewöhnungsschwierigkeiten freundet sich Susan alias Gikantika bald mit ihren Kollegen an. Als Aliens die Welt angreifen, schickt die Regierung die Monster als letztes Mittel an die Front...

Kritik

"Monsters vs. Aliens" klingt wie die Fortsetzung eines zweitklassigen Science-Fiction-Schockers à la "Alien vs. Predator". Der Zuschauer erwartet unter diesem Titel sicher nicht eine animierte Familienkomödie aus dem Hause Dreamworks. Doch die Verwirrung ist Programm, versucht man doch mit dem Abenteuer optisch wie von Geschichte und den Figuren an B-Horror und Science Fiction der 1950er Jahre anzuknüpfen. So kommt einem etwa "Angriff der 20 Meter Frau" von 1958 nicht nur aufgrund von Parallelen der Handlung in den Sinn. Die Trash-Orgien sind heute eher liebenswert unterhaltsam als schockierend angelegt. Auch wenn Geschichte und Figurenkonstellation vorhersehbar sind und nur eine weitere Variation der hundertmal durchgekauten "Hero's Journey" bietet, bereitet die Komödie aufgrund ihrer pointiert gezeichneten Figuren und Details dennoch Vergnügen. Besonders die spöttische Darstellung des amerikanischen Präsidenten und der paranoiden Sicherheitsvorkehrungen des Militärs sind witzig. Wer "Shrek - der tollkühne Held" mochte, wird auch "Monsters vs. Aliens" schätzen.

Ulrich Blanché/Filmreporter.de

Monsters vs. Aliens

Bewertung

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6,0 (1 User)
6,0 (Filmreporter)

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