| Originaltitel | My Bloody Valentine 3-D |
| Genre | Horror, Thriller |
| Land & Jahr | USA 2009 |
| Kinostart | 20.05.2009 (Kinowelt Filmverleih) |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 101 min. |
| Regie | Patrick Lussier |
| Darsteller | Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith, Edi Gathegi, Andrew Larson, Kevin Tighe |
| Homepage |
http://www.mybloodyvalentine.de |
| Links | IMDB |
In der Kleinstadt Harmony verursacht der unerfahrene Minenarbeiter Tom Hanniger (Jensen Ackles) einen schrecklichen Unfall. Alle seine Kollegen sterben. Nur Harry Warden (Richard John Walters) überlebt das Unglück, fällt aber ins Koma. Im darauffolgenden Jahr wacht Warden ausgerechnet am Valentinstag wieder auf, und bringt mit einer Spitzhacke 22 Menschen um. Zehn Jahre nach der Mordserie kehrt Tom in seine Heimatstadt zurück. Der Unfall liegt ihm noch immer schwer auf seiner Seele. Außerdem hat er noch immer Gefühle für seine Jugendliebe Sarah (Jaime King), die mittlerweile mit dem Stadt-Sheriff verheiratet ist. Ausgerechnet am Valentinstag werden in Harmony erneut Menschen umgebracht. Dazu kommt, dass der Mörder eine Bergarbeiter-Maske trägt, mit einer Spitzhacke tötet und verdächtig wie Harry Warden aussieht.
Der Horror-Slasher ist eine ungewöhnliche 3D-Neuverfilmung des Billig-Trash-Schockers "Blutiger Valentinstag" von 1981. Zum einen ist die einfache wie wirkungsvolle Geschichte bis zum Schluss spannend, auch wenn der Zuschauer zwischendurch sicher zu wissen glaubt, wer der geheimnisvolle Wahnsinnige hinter der Maske ist. Zum anderen ist "My Bloody Valentine 3D" technisch eine Überraschung, besonders für diejenigen, die 3D eher für ein verkaufsförderndes wie überflüssiges Gimmik hielten. Im Gegensatz zu anderen 3D-Abenteuern wie "Bolt - ein Hund für alle Fälle" oder "Monsters vs. Aliens" würde "My Bloody Valentine 3D" in 2D enorm von seiner schauerlichen Atmosphäre und überraschenden Schock-Wirkung verlieren. Regisseur und Schnittmeister Patrick Lussier bewerkstelligte, was vor ihm kaum jemand schaffte: Er verwendet 3D tatsächlich als eigenständiges künstlerisches Stilmittel. Auch war dem von Schockeffekten getragenen Slasher sehr zuträglich, dass ein langjähriger Cutter von Wes Craven Regie führte. Hier rettet nicht der Schnitt den Film, vielmehr ist jede pointierte Einstellung auf den Schnitt ausgerichtet. Eine Spitzhacke ist zudem ein wunderbares Mordwerkzeug für einen 3D-Film: Der Schocker zeigt seinen Humor ausschließlich in den teils verboten komischen wie kreativen Todesarten, wo einem die Hacke öfter (3D-bedingt) sehr nahe kommt. Auch wenn die Schauspieler miserabel waren, schreit der Schluss förmlich nach einer Fortsetzung, wo der Zuschauer vielleicht auch etwas mehr über die psychologische Motivation des Killers erfährt.

hab ich mich bei nem Film so sehr gelangweilt. Furchtbar.
28.11.2009 01:14 Uhr - Zausel
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