| Originaltitel | Up | |
| Genre | Animation/Trickfilm | |
| Land & Jahr | USA 2009 | |
| Kinostart | 17.09.2009 (Walt Disney Studios Motion Pictures Germany) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 96 min. | |
| Regie | Pete Docter, Bob Peterson | |
| Darsteller | Dirk Bach, Karlheinz Böhm, Edward Asner, Christopher Plummer, Jordan Nagai, Bob Peterson | |
| Homepage |
http://disney.com/UP http://www.oben-derfilm.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.3
Anzahl User:4
Anzahl Userkommentare:3
Redaktion:8.0
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Carl Fredricksen wollte immer nur eines: Abenteuer erleben. Im Fernsehen verfolgte er voller Spannung die aktuellen Berichte über seinen großen Helden, dem Forscher Charles Muntz (Karlheinz Böhm). Mit seiner Frau Ellie plante Carl eine abenteuerliche Reise zum Wasserfall Paradise Falls. Doch dieser Wunsch blieb stets unerfüllt. Heute ist Carl ein 78-jähriger, mürrischer Einzelgänger, der sich vehement dagegen wehrt, dass sein Haus riesigen Wolkenkratzern weichen soll. Als eines Tages der pfiffige Pfadfinder Russell vor seiner Haustüre steht, beginnt Carls größtes Abenteuer.
Müde vom Dreck der Großstadt und der Einsamkeit, beschließt der Rentner kurzerhand, seinen und Ellies Lebenstraum zu erfüllen. Mit Hilfe tausender Luftballons will er samt seinem Haus nach Paradise Falls fliegen. Die Segel gesetzt, das Steuerrad griffbereit und schon hebt Carls Haus ab. Mitsamt Russell, der sich vor Schreck kaum noch bewegen kann. Das war von Carl nicht geplant, der sich erst an seinen kleinen Mitreisenden gewöhnen muss. Viel Zeit bleibt ihm nicht, denn schnell kommt das ungewöhnliche Paar in erste Schwierigkeiten: Gewitterwolken. Doch dabei bleibt es nicht. Carl und Russell fliegen zielbewusst nach Südamerika, dort allerdings warten ungewöhnlichere Erlebnisse auf sie, als sie es sich je vorstellen hätten können.
Dass Pixar seit Bestehen des Unternehmens eine Vormachtstellung im Bereich der Animation eingenommen hat, ist bekannt. Als die erfolgreiche Animationsschmiede 1995 mit "Toy Story" ihren ersten Kinofilm herausbringt, feiern sie ihren ersten durchschlagenden Erfolg. Im Laufe der Jahre verbessert sich Technik und Kunstfertigkeit der Zeichner, Animatoren und Programmierer. Aus technischer Sicht schlug Pixar jedes Jahr aufs Neue ihre eigene Duftmarke. Kritiker begannen bald, die Erzählkünste zu bemängeln. Mit "Oben" zeigt Pixar, dass es sich auch in diesem Punkt weiter entwickelt. Hier scheint es, als habe Pixar tatsächlich Nachhilfestunden genommen. Die Handlung ist mit großem Einfühlungsvermögen erzählt. Sanft geben die Filmemacher Einblick in das Leben eines Ehepaares, das durch Höhen und Tiefen geht und an dessen Ende eigentlich ein tragisches Erlebnis steht: der Tod eines geliebten Menschen.
Doch wo andere Filme enden, nimmt "Oben" die Fahrt auf. Hier ist der Tod Ausgangspunkt eines Abenteuers, das genauso surreal wie phantastisch ist. Pixar begeht an dieser Stelle nicht den Fehler, allzu sehr auf das Drama hinzuweisen und auf die Tränendrüse zu drücken. Im Gegenteil. Die wunderbar gezeichneten, überaus farbenfrohen Bilder verweisen auf die Schönheit des Lebens und sorgen damit unbewusst für Glücksgefühle beim Zuschauer. Fazit: Es gibt nichts, was an diesem Film auszusetzen ist. Selbst beim traditionellen Kurzfilm "Teilweise bewölkt", der vor dem Hauptfilm gezeigt wird, beweist Pixar ein Händchen für das Geschichten erzählen. Im Gegensatz zu den Vorjahren passt dieser auch thematisch einwandfrei zu "Oben".

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