The Unborn: Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerienDVDsbewerten
© Universal Pictures International

The Unborn

OriginaltitelThe Unborn
GenreHorror, Thriller
Land & Jahr USA 2009
Kinostart12.03.2009 (Universal Pictures International (UPI))
FSK & Länge ab 16 Jahren• 88 min.
RegieDavid S. Goyer
Darsteller Odette Annable, Gary Oldman, Meagan Good, Cam Gigandet, Idris Elba, Jane Alexander
Homepage http://www.unborn-film.de
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
Noch keine Userbewertungen
Noch keine Userkommentare
Redaktion:3.0

Film: Inhalt

Casey Beldon (Odette Yustman) ist eine fröhliche junge Frau, obwohl ihre Mutter sie als schon in ihrer Kindheit verlassen hat. Casey hat das dennoch nie richtig verwunden. Aus heiterem Himmel geschehen unerklärliche Dinge um sie herum. Casey hat Geistervisionen und schlimme Alpträume. In ihrer Not wendet sie sich an den geheimnisvollen Rabbi Joseph Sendak (Gary Oldman), einem Spezialisten für paranormale und spirituelle Phänomene. Mit seiner Hilfe verdichten sich die Hinweise auf eine grauenvolle Wahrheit: Seit den 1930er Jahren lastet auf Familie Beldon ein Fluch aus dem Totenreich. Sie finden gemeinsam schließlich ein dämonenhaftes Wesen, dass nicht nur von Dingen, sondern auch von fremden Körpern Besitz ergreifen kann. Bei jeder Transformation wird die Ausgeburt der Hölle mächtiger. Für Casey gibt es nur eine einzige Chance, zu überleben. Sie muss einen Weg finden, die Höllenpforte für immer zu verschließen, um das ungeborene Monster ein für allemal aus ihrer Familie zu vertreiben.

Film: Kritik

Regisseur und Drehbuchautor David S. Goyer ("Blade: Trinity") schuf einen Horrorfilm, der Genrefans gefallen wird. Angst und Schrecken werden ausschließlich durch Schockeffekte verbreitet. Kaum einmal schafft Goyers Film, ohne lautes Geschrei und Fratzenbildern atmosphärisch Furcvht zu verbreiten. Das ist legitim und in diesem Genre seit einiger Zeit Usus. Dennoch gibt es einen großen Kritikpunkt: Dass die bestialischen Experimente zu sehen sind, die Dr. Mengele und andere Mediziner in Konzentrationslagern an jüdischen Kindern durchführten, ist pietätlos. "Das Leben ist schön" löste seinerzeit eine lebhafte Debatte aus. Es wurde die Frage gestellt, ob man eine Komödie über den Holocaust erzählen darf. Wegen der Sensibilität, mit der Roberto Benigni ohne drastische Bilder seine Geschichte erzählt, bejahten die meisten Zuschauer diese Frage damals. Tödliche Experimente an jüdischen Kindern zu zeigen, um die Zuschauer eines Horrorfilms zu stimulieren ist etwas vollkommen anderes und in hohem Maße verwerflich. Unabhängig davon wäre "The Unborn" wegen den wirklich guten Schauspielleistungen gerade so als durchschnittlich zu bezeichnen. Die Tatsache, dass der Dämon bevorzugt in den Momenten erscheint, in denen die gutaussehende Odette Yustman in knappen Höschen zu sehen ist, kann man durchgehen lassen. Neben der jüdischen Mystik bedient sich "The Unborn" an verschiedenen Exorzismus-Filmen. Goyers Film ist übrigens nicht mit dem gleichnamigen thailändischen Mystery-Thriller aus dem Jahr 2003 zu verwechseln.

The Unborn

Bewertung abgeben

Bewertung
0122334455667788991010
0,0 ( Skala: 1-10, 0 User)
3,0 (Filmreporter)
Anzahl Userkommentare: 0

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Amazon

Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss

Galerie

Der düstere Psycho-Schocker von Regisseur David S. Goyer ("Unsichtbar - Zwischen zwei Welten") wurde von Horrorspezialist Michael Bay produziert. mehr
The Unborn: Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerienDVDsbewerten
© 2013 Filmreporter.de