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Push

OriginaltitelPush
GenreThriller
Land & JahrUSA 2009
FSK & Länge 111 min.
RegiePaul McGuigan
DarstellerColin Ford, Joel Gretsch, Djimon Hounsou, Dakota Fanning, Robert Tsonos, Brandon Rhea
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Inhalt

Auf der ganzen Welt leben Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Einer von ihnen ist Nick (Chris Evans), der als Kind mit ansehen musste, wie sein telekinetisch begabter Vater (Joel Gretsch) von Regierungsagent Carver (Djimon Hounsou) getötet wurde. Jahre später lebt Nick, der die selben Fähigkeiten wie sein Vater besitzt, in Hongkong. Er versucht, möglichst nicht aufzufallen, um nicht auch in die Fänge von US-Agenten zu geraten. Doch dann trifft er auf die hellsehende 13-jährige Cassie (Dakota Fanning), die in einer Vision gesehen hat, wie sie zusammen einen Koffer mit Millionen Dollar wegtragen. Auf der Jagd nach der wertvollen Beute, befinden sie sich schon bald im Visier des skrupellosen Carver, der ebenfalls hinter dem Koffer her ist. Doch dieser beinhaltet kein Geld, sondern ein Mittel, mit dem die Regierung übernatürlich begabte Menschen zu willenlose Soldaten machen kann. Nick und Cassie beschließen, die Pläne der zwielichtigen Agenten zu vereiteln.

Kritik

Die Geschichte von Menschen, die mit Superkräften geboren wurden und vor Regierungsagenten fliehen müssen, ist alles andere als neu. Sowohl die Fernsehserie "Heroes" als auch die "X-Men"-Reihe haben das Thema mit ebenso actionreichen wie hintergründigen Storys ausgelotet. An diese erfolgreichen Vorbilder kann "Push" leider nicht heranreichen. Dafür ist der Plot zu simpel gestrickt und auch die Charaktere sind nicht ausgearbeitet genug. Besonders der von Chris Evans verkörperte Hauptcharakter Nick bleibt bis zum Schluss relativ blass, seine Entwicklung vom Nobody zum strahlenden Helden geht bei all der Action unter. Überzeugender ist da schon die talentierte Dakota Fanning, deren punkige Cassie die definitiv schillerndste Figur ist. Trotz Schwächen erweist sich "Push" immerhin als kurzweilige Unterhaltung, die vor allem durch ihr Tempo und die atmosphärische Inszenierung in den von Neonlicht erleuchteten Straßen Hongkongs für Stimmung sorgt. Auch wenn Regisseur Paul McGuigan das Genre nicht neu erfindet, legt er mit "Push" den Grundstein für eine interessante Mythologie, die sich im Laufe von zwei weiteren Teilen entfalten soll. Deshalb ist das Ende offen gehalten, was etwas schade ist, da die geplante Trilogie aufgrund mangelnden finanziellen Erfolges wohl nie realisiert werden wird.

Carlos Corbelle/Filmreporter.de

Push

Bewertung

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8,0 (1 User)
5,0 (Filmreporter)

Meinungen

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