Public Enemy No. 1 - Todestrieb - 2008 - FILMREPORTER.de
Public Enemy No. 1 - TodestriebInhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerienKritikDVDsbewerten
© Senator Film Verleih

Film: Public Enemy No. 1 - Todestrieb

OriginaltitelL'Instinct de mort
AlternativMesrine: L'instinct de mort; Public Enemy No. 1 - Teil 2; Public Enemy No.1 - Todestrieb; Mesrine: L'ennemi public n° 1
GenreAction, Krimi
Land & Jahr Frankreich/Kanada/Italien 2008
Kinostart    21.05.2009 (Senator Film Verleih)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 132 min.
RegieJean-François Richet
DarstellerVincent Cassel, Cécile de France, Gérard Depardieu, Gilles Lellouche, Roy Dupuis, Elena Anaya
Links IMDB

Inhalt

Frankreich 1973. Jacques Mesrine (Vincent Cassel) ist in Frankreich und Kanada längst zu einer Verbrecherlegende geworden. Seit Jahren hält er die Grande Nation schon in Atem. Die Medien haben ihn zum "Staatsfeind Nr. 1" erklärt. Sie berichten voller Sensations-Gier von immer dreisteren Raubzügen und Ausbrüchen aus angeblich hundertprozentig ausbruchsicheren Gefängnissen. Seine tollkühnen Spiele mit Staatsgewalt und Justiz beherrschen die Schlagzeilen und Fernsehnachrichten. Dem eitlen Mesrine gefällt der Medienrummel im aufgeladenen Klima der 1970er Jahre. Zunehmend sieht er sich jedoch auch als politisch Verfolgten und seine infamen Verbrechen als Kampfansage für die französische Gesellschaft. Mit seinem Kompagnon Besse (Mathieu Amalric) bricht er erneut aus einem Hochsicherheits-Gefängnis aus. Er trifft auf die Prostituierte Sylvia (Ludivine Sagnier), die zu seiner Geliebten wird. Gemeinsam foppen sie die Behörden und zieht eine Spur der Verwüstung und Gewalt durch Frankreich später auch durch Kanada. Bis dato ist Mesrine auch aus den brenzligsten Situationen im letzten Augenblick entkommen. Er ahnt aber, dass die Schlinge um seinen Hals mit der Zeit immer enger werden wird.

Kritik

Teil zwei von Jean-François Richets Opus Magnum ist ein schnell geschnittener Actionfilm, der den Vergleich mit ähnlichen Hollywoodproduktionen in Bezug auf Spannung und Überraschungen nicht zu scheuen braucht. Der Zuschauer fiebert bis zum Ende mit und identifiziert sich insgeheim mit dem eitlen und selbstverliebten Mörder und skrupellosen Verbrecher Mesrine, obwohl dieser durchaus ambivalent gezeigt wird. Freude bereiten besonders die schöne Siebzigerjahre-Ausstattung und die passenden oft leicht in Sepia getauchten Bilder. Der für die Rolle mit einem César ausgezeichnete Vincent Cassel verkörpert Mesrine glaubhaft als Mann mit ungeheurem Charisma, dem trotz seiner Mordlust und seinem Bierbauch die Frauen zu Füßen liegen und dessen Energie und Witz mitreißen. Gut besetzt ist auch Mathieu Amalric, der als verbiesterter, kleiner Komplize Besse mit Komplexen und Depressionen einen herrlichen Gegensatz zu Cassel bildet. Abgesehen von wenigen Szenen bleibt Ludivine Sagniers Sylvia typenhaft und viel zu zweidimensional. Parallelen zum thematisch ähnlich gelagerten "Baader Meinhof Komplex" sind offensichtlich. Auch Richet orientierte sich akribisch an alten Presseberichten und -bildern. "Public Enemy No. 1 - Todestrieb" übertrumpft das schwache deutsche Gegenstück darstellerisch, atmosphärisch und in der Dichte der Geschichte.

Public Enemy No. 1 - Todestrieb

Bewertung abgeben

Bewertung
0122334455667788991010
4,0 10 (1 User)
7,0 (Filmreporter)
Anzahl Userkommentare: 0

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Amazon

Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss

Galerie

Teil zwei vonJean-François Richets Opus Magnum "Public Enemy No. 1 - Todestrieb" ist ein schnell geschnittener Actionfilm. Besonders die Schauspieler Vincent Cassel und Mathieu... mehr
Kritik
Vincent Cassel als Jaques Mesrine

Medienliebling Jacques Mesrine

Wie verfilmt man die Geschichte eines Mannes, der zu Lebzeiten einen zweifelhaften, aber legendären Ruf erlangt? Der sich selbst zu insgesamt 39 Verbrechen... weiter

Public Enemy No. 1 - TodestriebInhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerienKritikDVDsbewerten
© 2014 Filmreporter.de