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© Walt Disney Studios Motion Pictures

Surrogates - Mein zweites ich

OriginaltitelSurrogates
GenreAction, Thriller
Land & JahrUSA 2009
Kinostart21.01.2010 (Walt Disney Studios Motion Pictures Germany)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 85 min.
RegieJonathan Mostow
DarstellerBruce Willis, Radha Mitchell, Rosamund Pike, Boris Kodjoe, James Francis Ginty, Jimmy F. Wilson
Homepage http://http://www.surrogates-derfilm.de
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im Kino

Inhalt

Im Jahr 2017 hat sich die Welt gewandelt. Dr. Lionel Canter (James Cromwell) hat sogenannte "Surrogates" kreiert, makellose, gut aussehende und gesunde Roboterkopien von Menschen, die sich problemlos von zu Hause fernsteuern lassen. Die Besitzer der Kopien müssen keinen Schritt mehr tun, ihre Surrogates übernehmen sogar ihre Jobs. Seit dem Tod seines Sohnes verwendet auch FBI-Agent Greer (Bruce Willis) ein Surrogate. Zwar würde er lieber mit seiner Frau Maggie (Rosamund Pike) ein normales Leben führen, doch sie versteckt ihre Trauer hinter dem kalten, strahlenden Surrogate-Lächeln ihres Roboters. Als Greer und seine Kollegin Peters (Radha Mitchell) den Mord am Sohn des Surrogate-Gründers aufklären, wird ihre heile Roboterwelt brutal erschüttert. Erstmals wurde nicht nur ein Surrogate getötet, sondern auch der Mensch, der ihn zu Hause kontrolliert hat. Greer und Peters Spur führt sie zu einer Gruppierung, welche sich für eine Rückkehr zur menschlichen Lebensform einsetzen. Um dem Spuk ein Ende mach zu können, muss Greer allerdings selbst auf sein Surrogate verzichten und erstmals seit Jahren sein Wohnzimmer verlassen.

Kritik

Was wäre wenn? Diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt. Nun ja, was wäre wenn wir überwiegend wenig perfekten Menschen ein perfektes Ich zur Verfügung hätten, das alle unsere Aufgaben einwandfrei erledigen würde und wir nur mehr zu Hause auf der Couch liegen müssten? Dieser Frage widmet sich Jonathan Mostows Science-Fiction-Thriller. Der basiert auf dem gleichnamigen, fünfbändigen Comic von Robert Venditti und Brett Weldele. Und tatsächlich, das Spektakel beginnt zumindest optisch vielversprechend - abgesehen vom erhobenen Zeigefinger über die Tragik der Allgegenwärtigkeit der modernen Technologie. Doch leider hält sich Mostow zu sehr an der Oberfläche auf und bleibt Antworten auf höchst interessante Fragen schuldig. Immer wieder möchte man die Handlung anschieben und die Akteure zu mehr Aktion auffordern. Zwar spielen Bruce Willis und seine Kollegen souverän und machen mehr aus der Geschichte, als es einer anderen Besetzung gelungen wäre. Dennoch bleibt die Spannung auf der Strecke. Letztendlich ist die Verschwörungsgeschichte nicht neu genug und schafft es nicht, für Gänsehaut-Feeling zu sorgen.

Dennoch bietet der Film auch Positives - vor allem in technischer Hinsicht. Schließlich versteht Mostow sein Handwerk. Er bewies schon bei "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen", dass er sich mit düsteren Gefilden auskennt. Die Kameraführung ist einwandfrei und bietet immer wieder tolle Aufnahmen einer sterilen, sauberen und sicheren Umgebung. Im Gegensatz zur Handlung sorgen diese Bilder für Gänsehaut. Ein großer Pluspunkt ist an dieser Stelle auch den Maskenbildern ausgesprochen. Ihnen gelingt es, mit viel Make-up höchst glaubwürdig aussehende Roboter-Ersatzmenschen zu kreieren. Bruce Willis' Surrogate erhält sogar eine jugendlich aussehende, blonde Perücke und ein ebenmäßiges Gesicht. Dass er dann als realer Mensch in der Surrogates-Welt seine Glatze, Narben und Falten sowie blutige Schrammen abbekommt, ist witzig und ironisch gleichzeitig. Wollten uns die Drehbuchautoren damit weismachen, dass der blutverschmierte Bruce Willis besser, witziger und heldenhafter ist als der ebenmäßige? Mit Sicherheit. Nur leider hätte es von solchen Szenen mehr gebraucht.

Andrea Niederfriniger/Filmreporter.de

Surrogates - Mein zweites ich

Bewertung

Bewertung
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5,3 (3 User)
5,0 (Filmreporter)

Meinungen

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