| Originaltitel | Atlantis - The Lost Empire |
| Genre | Animation/Trickfilm |
| Land & Jahr | USA 2001 |
| Kinostart | 06.12.2001 (Buena Vista International (Germany)) |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 95 min. |
| Regie | Gary Trousdale, Kirk Wise |
| Darsteller | Stephan Kampwirth, Maria Schrader, Berno von Cramm, Reiner Schöne, Franziska Pigulla, Erik Schumann |
| Links | IMDB |
Bücherwurm Milo wird im Washington des Jahres 1914 als Mitglied einer U-Boot-Mission rekrutiert, die in den Tiefen des Ozeans nach der versunkenen Fabelstadt Atlantis forscht. Zwar finden sie die verloren geglaubte Zivilisation nach zahlreichen Abenteuern, aber Milo muss entdecken, dass seine Mitstreiter lediglich Söldner sind und das Paradies ausbeuten wollen.
Ausgerechnet Disneys 40. abendfüllendes Trickfilmabenteuer ist eine bittere Enttäuschung. Technisch und zeichnerisch ist der Film zwar auf der Höhe, jedoch: es mangelt ihm an Herz, an Witz und auch an Charme. Dabei haben die Regisseure Gary Trousdale und Kirk Wise die allerbesten Referenzen: Sie waren bereits für "Die Schöne und das Biest" und den "Der Glöckner von Notre Dame" verantwortlich.
"Atlantis" ist ein schwerfälliger, sehr bemühter Abenteuerfilm ohne doppelten Boden. Den Plot, eine Forschungs-Expedition im Jahre 1914, hätte man auch genauso gut real verfilmen können - das damit immerhin mehr Dichte und Intensität erzielt. So aber wirkt "Atlantis" seelenlos: Die Charaktere sind klischeehaft und uninteressant, während die Handlung alt bekannten Mustern folgt. Disneys geniale Leichtigkeit und der berühmte Zauber blieben auf der Strecke.