| Originaltitel | (500) Days of Summer | |
| Alternativ | 500 Days of Summer | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | USA 2009 | |
| Kinostart | 22.10.2009 (20th Century Fox) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 97 min. | |
| Regie | Marc Webb | |
| Darsteller | Zooey Deschanel, Joseph Gordon-Levitt, Minka Kelly, Matthew Gray Gubler, Clark Gregg, Chloe Moretz | |
| Homepage |
http://www.foxsearchlight.com/500days... |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:4.0
Anzahl User:1
Noch keine Userkommentare Redaktion:7.0
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Grußkartenautor Tom (Joseph Gordon-Levitt) glaubt an die große Liebe. Obwohl er ihr noch nie begegnet ist, ist er überzeugt, dass sie eines Tages vor ihm stehen wird. Als Summer (Zooey Deschanel) in sein Leben tritt, ist es um ihn geschehen. Sie ist die neue Assistentin seines Chefs. Mit ihren blauen Augen und den Schleifen im Haar, ist sie so süß und mädchenhaft.
Beim Kennenlernen entpuppt sie sich jedoch als unabhängige, eigenwillige Frau, die sich nicht fest binden will. Tom verliebt sich dennoch über beide Ohren. Die hübsche Brünette geht schließlich auf sein Werben ein. Sie gehen aus, sitzen im Park, kaufen Schallplatten und haben Sex. Dennoch lässt ihn Summer im Unklaren, wie viel er ihr wirklich bedeutet. Stets bleibt Summer ihrem Grundsatz treu und weigert sich standhaft, Worte wie Beziehung oder Liebe in den Mund zu nehmen. Mehr als "Ich mag dich" bekommt Tom von ihr nicht zu hören. Sie definiert ihre Beziehung trotz der Intimitäten auch nach vielen Wochen nur als Freundschaft. Tom geht durch ein emotionales Wechselbad aus Glück, Verwirrung und Verzweiflung. In seinen Träumen ist sein Liebesleben perfekt, aber die Realität sieht anders aus.
"(500) Days of Summer" ist eine überraschend frische Liebeskomödie. Dies beginnt schon mit der Perspektive, aus der sie erzählt wird. Die Erlebnisse und Gefühle werden aus der subjektiven Sicht eines Mannes geschildert. Damit bricht der Film mit Rollenstereotypen, in denen der männliche Darsteller selten seine Gefühle offenlegt. Auch die weibliche Hauptfigur weicht von der üblichen Typisierung ab. Die subtil und facettenreich ausgearbeiteten Charaktere sind aber nur eine Stärke der leichten Sommerkomödie. Die fragmentarische Erzählweise, die sowohl aus Vor- als auch aus Rückblenden besteht, macht den Film kurzweilig und streckenweise fast mysteriös.
Dazu trägt auch die intelligent gewählte Farbgebung aus, die den jeweiligen Stimmungslagen der Protagonisten angepasst sind. Regisseur Marc Webb lässt türkisfarbene Traumsequenzen und graue Realitätsszenen aufeinander prallen. Dadurch, dass beides farblich und atmosphärisch stark kontrastiert, verfehlt der Schnitt die komische, absurde Wirkung nicht. Seitenhiebe auf die Grußkartenindustrie, Konsum und Werbung vervollständigen den Spaß. Fazit: "(500) Days of Summer" ist eine gelungene, frische Komödie, die den typisch klischeehaltigen Hollywoodkomödien vieles voraus hat.
