Everybody's Fine - 2009 - FILMREPORTER.de
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© Walt Disney Studios

Film: Everybody's Fine

OriginaltitelEverybody's Fine
GenreAbenteuer, Komödie
Land & Jahr USA/Italien 2009
Kinostart    18.03.2010 (Walt Disney Studios Motion Pictures Germany)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 99 min.
RegieKirk Jones
DarstellerRobert De Niro, Drew Barrymore, Kate Beckinsale, Sam Rockwell, Stephanie Scionti, Damian Young
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Inhalt

Franks (Robert de Niro) größte Sorge galt stets seinen vier Kindern. Für sie wollte er immer nur das Beste. Dementsprechend forderte er von sich selbst und seinen Familienmitgliedern vollen Einsatz. Für die Eltern-Kind-Beziehung war allerdings seine Frau zuständig. Sie war die erste Ansprechperson bei Problemen jeglicher Art und hielt diese stets von ihrem Mann fern. Als Arbeiter in einer Kabelfabrik brachte er das Geld nach Hause. Seit dem Tod seiner Frau hat Frank das Gefühl, den Draht zu seinen Kindern verloren zu haben und sie so gut wie gar nicht zu kennen. Also packt er seinen Koffer und begibt sich auf Reise quer durch die USA, um sie zu besuchen. David arbeitet angeblich als angesehener Künstler in New York, Amy (Kate Beckinsale) ist erfolgreiche Werbeagentur-Chefin in Chicago, Rosie (Drew Barrymore) Tänzerin in Las Vegas und Robert (Sam Rockwell) hat es als Dirigent in Denver weit gebracht. Doch nach und nach beschleicht Frank das Gefühl, dass seine Kinder etwas vor ihm verheimlichen und lange nicht so glücklich und zufrieden sind, wie sie vorgeben zu sein.

Kritik

Kirk Jones inszeniert mit "Everybody's Finest" ein Remake von Giuseppe Tornatores "Allen geht's gut" aus dem Jahre 1990. Die Handlung versetzt er kurzerhand in die USA. Seinen Protagonisten lässt er von einer Metropole in die nächste reisen, immer auf der Suche nach seinen Kindern, ihren Gefühlen, ihrem Leben und damit gewissermaßen nach sich selbst. Die Reise nimmt zwar einen beträchtlichen Teil der Handlung ein, dennoch geht es hauptsächlich um die Charaktere. So wird allen Charakteren genügend Zeit und Platz eingeräumt, um sich zu entfalten. Das gilt vor allem für Robert de Niro. Sein Spiel ist auffallend zurückhaltend, aber in wichtigen Momenten voller Emotionen. Dadurch kommt die wahre Stärke des Films und seiner Hauptfigur zur Geltung. "Everybody's Fine" vermittelt ein Sittenbild einer beinahe durchschnittlichen Familie, in der nicht zwingend über die wichtigen Themen des Lebens gesprochen wird. Jede Figur hat etwas zu verbergen, will mit einer unangenehmen Wahrheit nicht rausrücken, oft unter dem Vorwand, andere zu schützen. Ein weiterer Pluspunkt ist die gelungene Atmosphäre des Films. Langsam und manchmal sogar etwas zaghaft lässt der britische Regisseur Jones immer mehr dramatische Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Die Inszenierung ist aber voller Leichtigkeit und Sensibilität, so dass in keinem Moment das Gefühl entsteht, es wäre zu viel an Drama. Dass dies derart gut funktioniert, ist dem wunderbaren Ensemble zu verdanken, welches das richtige Gespür für ihre Rollen entwickelt. So ist auch das Ende keinesfalls deprimierend, sondern entlässt den Zuschauer mit einer selten in einem Drama erlebten Leichtigkeit und der Hoffnung, dass doch alles gut werden kann, mögen die Probleme auch noch so schwerwiegend erscheinen.

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Everybody's Fine

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