| Originaltitel | Rio |
| Genre | Animation/Trickfilm |
| Land & Jahr | USA 2011 |
| Kinostart | 07.04.2011 (20th Century Fox) |
| FSK & Länge | 90 min. |
| Regie | Carlos Saldanha |
| Darsteller | Johanna Klum, David Kross, Roberto Blanco, Kate del Castillo, Itchyban, Reedoo |
| Links | IMDB |
"Rio" ist der neue Animationsfilm von den Machern der "Ice Age"-Trilogie. Diesmal wird der Zuschauer nicht in das prähistorische Eiszeitalter entführt, sondern nach Rio de Janeiro mit seinen wilden Samba-Rhythmen. Treu bleiben sich das Animationsstudio in seinem Hang zu tierischen Helden - sei es, weil diese mehr humoristisches Potenzial haben als menschliche Figuren, sei es, weil sie leichter die Sympathien des vorwiegend jungen Publikums gewinnen oder weil sie im Vergleich zu Menschen einfacher zu animieren sind. Im Mittelpunkt von "Rio" steht Papagei Blu (deutsche Stimme: David Kross). Dieser kann nicht fliegen und lebt im Glauben, dass er der letzte seiner Art sei. Als er erfährt, dass es in Rio de Janeiro noch einen weiblichen Papagei gibt, macht er sich auf die weite Reise in die brasilianische Metropole. Er findet Jewel (Johanna Klum) und erlebt mit ihr viele Abenteuer. Am Ende führt sie ihr Weg mitten in den farbenprächtigen Karneval Rios.
Die Stimmen werden in der Originalfassung unter anderem von Jesse Eisenberg (Blu), Anne Hathaway (Jewel) und Jamie Foxx gesprochen. In der deutschen Fassung sind neben David Kross und Moderatorin Johanna Klum auch die Musiker von Culcha Candela sowie Schlagersänger Roberto Blanco mit von der Partie. Der portugiesische Akzent Blancos sorgt ebenso für die nötige Authentizität wie die Musik des Films.
Dafür zeichnete unter anderem John Powell verantwortlich. Der britische Komponist war 2011 für die Musik von "Drachenzähmen leicht gemacht" für einen Oscar nominiert und hat sich unter anderem von den brasilianischen Musikern Antonio Carlos Jobim und Luiz Bonfá inspirieren lassen. Dabei stand ihm vor allem deren Komposition zu Marcel Camus' "Black Orpheus" Pate. Die Titelmusik von "Rio" stammt von der Ikone des Bossa Nova Sergio Mendes, dessen lateinamerikanische Klänge durch die Mitwirkung von Popmusiker Will i Am, der in "Rio" auch eine Stimmrolle übernommen hat, modern arrangiert wurden.

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