| Originaltitel | Meet the Parents |
| Genre | Komödie |
| Land & Jahr | USA 2000 |
| Kinostart | 07.12.2000 (United International Pictures (UIP)) |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 108 min. |
| Regie | M. Jay Roach |
| Darsteller | Robert de Niro, Ben Stiller, Teri Polo, Blythe Danner, Nicole DeHuff, Jon Abrahams |
| Links | IMDB |
Krankenpfleger Greg Focker (Ben Stiller) ist schwer verliebt. Die Frau seines Lebens heißt Pam Byrnes (Teri Polo). Er kann es gar nicht abwarten, um ihre Hand anzuhalten. Doch ein erster Versuch scheitert an seiner mangelnden Durchsetzungsfähigkeit. Doch bald ergibt sich eine weitere Chance. Das Paar besucht Pams Eltern auf Long Island. Bei dieser Gelegenheit plant Greg einen zweiten Anlauf zu nehmen. Doch Pams Vater, Jack Byrnes (Robert De Niro), entpuppt sich als richtiger Tyrann. Als ehemaliger CIA-Agent lässt er keine Gelegenheit aus, seinen Schwiegersohn in spe richtig in die Mangel zu nehmen. Greg muss eine Reihe Demütigungen - unter anderem muss er sich einem Lügendetektortest unterziehen - über sich ergehen lassen und tappt dabei von einem Fettnäpfchen in den nächsten. Als jüdischer Krankenpfleger ist der arme Greg von Anfang an nicht gut genug für Vater Bryne. Als Greg auch noch für den Verlust der Katze verantwortlich gemacht wird, hat er trotz der tiefen Gefühle für Pam endgültig die Schnauze voll.
Mit einer Summe von 51 Millionen Dollar fielen die Produktionskosten für diese Slapstick-Komödie nicht gerade gering aus. Aber die Investition hat sich gelohnt. Robert De Niro ist unglaublich komisch als blasierter CIA-Agent und Vater. Mit herablassenden Ton und immerzu hochgezogenen Augenbrauen mustert und testet er den Freund seiner Heißgeliebten Tochter. Ben Stiller ist hingegen mehr für die Slapstickeinlagen zuständig. Als sympathischer Nobody mit zwei linken Händen und Füßen stürzt er von einen Desaster ins nächste, bis schon das Zuschauen Sachmerzen verursacht. So viel Unglück kann ein einzelner Mensch gar nicht haben. Besonders zum Lachen ist die Szene im Schwimmbad, wenn Greg in knallenger Badehose seiner zukünftigen Schwägerin beim Wasservolleyball ein blaues Auge schlägt. Das Schöne an M. Jay Roachs Komödie ist, dass die Gags nicht so plump und aufgesetzt wirken wie in seinen Austin-Powers-Filmen und zudem mit einem guten Gespür für Timing inszeniert sind.
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