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Nanga Parbat

OriginaltitelNanga Parbat
GenreDrama
Land & JahrDeutschland 2009
Kinostart14.01.2010 (Senator Film Verleih)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 100 min.
RegieJoseph Vilsmaier
DarstellerFlorian Stetter, Andreas Tobias, Karl Markovics, Volker Bruch, Lena Stolze, Michael Kranz
Homepage http://www.nangaparbat.senator.de/
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Schon als Kinder träumen Reinhold Messner (Florian Stetter) und Bruder Günther (Andreas Tobias) davon, eines Tages den über 8.000 Meter hohen Nanga Parbat zu besteigen. Dafür üben sie fleißig an der Friedhofsmauer ihres Heimatdorfs im südtirolerischen Villnöss. Oft gibt es dafür Schelte vom Pfarrer und der Mutter, welche die Bergsteiger-Ambitionen ihrer Söhne mit Argwohn betrachtet. Im Juli 1970 scheint ihr Traum endlich wahr zu werden. Der renommierte Expeditionsleiter Dr. Karl Maria Herrligkoffer (Karl Markovics) plant eine Erstbesteigung der bisher undurchstiegenen 4.500 Meter hohen Rupalwand des Nanga Parbat. Reinhold ist von Anfang an mit dabei, während Bruder Günther durch den Ausfall eines Teilnehmers kurzfristig einspringen darf. Die Freude unter den Brüdern ist groß. Nach monatelanger Vorbereitung kommt das Expeditionsteam endlich im Basislager an. Das Wetter ist schlecht und Hoffnung auf Besserung besteht keine. Reinhold will nicht aufgeben und besteigt trotz Nebel und Sturm den Berg alleine. Sein Bruder Günther folgt ihm vier Stunden später nach, ohne Seil, Zelt und Proviant. Denn schließlich war es ihr gemeinsamer Traum, den Nanga Parbat zu besteigen. Tatsächlich schaffen die Brüder die Erstbesteigung, doch beim Abstieg kommt es zur Katastrophe.

Kritik

Die Tragödie um das Bruderpaar Günther und Reinhold Messner interessiert bis heute die Öffentlichkeit. Nicht zuletzt aufgrund der Spekulationen, die sich um den Tod des damals 23-jährigen Extrembergsteigers Günther ranken. Immer wieder wird seinem Bruder Reinhold vorgeworfen, er habe damals am schicksalhaften 29. Juni 1970 unverantwortlich gehandelt. Der südtiroler Bergsteiger habe seinen Bruder am Berg zurück gelassen, um seine eigene Haut zu retten. Reinhold wehrt sich vehement gegen Vorwürfe, er sei an dem Unglück mitschuldig. Als Joseph Vilsmaier auf ihn zukam und ihn bat, dem Filmteam als Experte mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, war er denn auch sehr erleichtert. Mit "Nanga Parbat" hofft er, endlich die Gerüchte aufklären zu können. Trotz Messners Hilfe gestaltete sich die Vorbereitung als Mammut-Aufgabe. Da Regisseur Vilsmaier an Originalschauplätzen drehen wollte, musste die gesamte Filmausrüstung, rund 1,5 Tonnen Material nach Pakistan geschafft werden. Danach ging es in das 3.500 Meter hohe gelegene Basislager. Dort verband das 13-köpfige Team, darunter zwei Höhenmediziner des Münchner Universitätsklinikums Großhadern, lediglich ein Satellitentelefon mit der Außenwelt. Dies war selbst für Reinhold Messer eine neue Erfahrung, und das, obwohl der nach dem Absturz seines Bruders noch mehrere Male an den Unglücksberg zurückkehrt war, er suchte immer wieder nach der Leiche seines Bruders.

Andrea Niederfriniger/Filmreporter.de

Nanga Parbat

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