| Originaltitel | Memento | |
| Genre | Krimi, Drama | |
| Land & Jahr | USA 2000 | |
| Kinostart | 13.12.2001 (Helkon Media) | |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 113 min. | |
| Regie | Christopher Nolan | |
| Darsteller | Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Mark Boone Junior, Russ Fega, Jorja Fox | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:6.8
Anzahl User:5
Anzahl Userkommentare:3
Redaktion:8.0
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Der Mord ist geschehen, doch der Täter scheint ein Opfer zu sein: Leonard "Lenny" Shelby kann sich seit dem Mord an seiner Frau nur mehr an die letzten Minuten erinnern. Sein einziges Ziel ist, den Mörder seiner Frau zu finden. Um sich an die bereits recherchierten Fakten zu erinnern, schreibt er sich Zettel, beschriftet Polaroid-Photos und lässt sich gar manche Informationen auf den Körper tätowieren. Trotzdem gelingt es ihm nur schwer, die Guten von den Bösen zu unterscheiden - denn sein Umfeld kann ihn ohne Schwierigkeiten manipulieren.
Der Mord steht am Ende der Geschichte, aber am Anfang des Filmes. Die rückwärts laufenden Bilder deuten die etwas andere Filmsprache von Christopher Nolans spannendem und zugleich verwirrenden Thriller an. Zwar läuft der Film von nun an vorwärts - aber die Szenen sind in umgekehrter Reihenfolge zusammengeschnitten. Trotzdem oder gerade deshalb weiß der Zuschauer wenig von der Wahrheit hinter dem offensichtlichen Schein, denn seine Perspektive ist die des tragischen Helden, Leonard "Lenny" Shelby (Guy Pearce). Leonard will den Mord an seiner Frau rächen, doch wie soll er den Mörder finden, wo er doch seit der Tat sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat? Zusammen mit Leonard werden die Zuschauer Opfer von Vermutungen, Täuschung und Irrtümern. So ziemlich alle "Wahrheiten" entpuppen sich bei näherem Hinsehen als fragile und oft falsche Puzzlestücke.
