| Originaltitel | The Children |
| Genre | Horror |
| Land & Jahr | Großbritannien 2008 |
| FSK & Länge | 84 min. |
| Regie | Tom Shankland |
| Darsteller | Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield, Rachel Shelley, Hannah Tointon, Raffiella Brooks |
| Homepage |
http://www.thechildrenmovie.com |
| Links | IMDB |
Elaine (Eva Birthistle) will die Weihnachts-Feiertage und Silvester bei ihrer Schwester Chloe (Rachel Shelley) auf dem Land verbringen. Die Tage sollen der Erholung dienen, und den Kindern die Möglichkeit bieten, miteinander zu spielen, Schlitten zu fahren und sich besser kennen zu lernen. Allerdings kommt es schon bei der Hinfahrt zu ersten Problemen: Während die älteste Tochter Casey (Hannah Tointon) keine Lust verspürt, mit ihren Verwandten Silvester zu feiern und lieber mit ihren Freunden eine coole Party feuern würde, fühlt sich der kleine Paulie (William Howes) kränklich. Gleich nach der Ankunft muss er sich übergeben, was Chloe so gar nicht in den Kram passt. Ihre eigene Tochter leidet nämlich an Asthma und ist äußert anfällig gegenüber anderen Krankheiten. Schon nach wenigen Stunden zeigen sich auch bei den anderen Kindern ähnliche Krankheitssymptome. Aber nicht nur das. Je kränker sie werden, desto aggressiver und blutrünstiger werden sie. Die kleinen Engel werden zu richtigen Teufelchen, die ihre lieben, fürsorglichen Eltern auf möglichst blutige Weise ins Jenseits befördern wollen. Bis auf Casey will dies niemand wahrhaben.
Süße, engelshafte Kinder mussten schon oft für gute wie schlechte Horrorfilme herhalten. Oft werden sie zu Zombies, dann wieder vom Satan besessen. Hat man einige solcher Horrorfilme gesehen, kann man sich den Rest sparen, denn wirklich Originelles kommt nur selten nach. Tom Shanklands "The Children" bildet eine positive Ausnahme. Das Grauen ist zwar schon von der ersten Minute an spürbar, dennoch lässt sich der Regisseur Zeit und weist den Zuschauer erst einmal in die Familienverhältnisse ein. Genreliebhaber danken ihm dies, denn dadurch erhalten die Charaktere eine Tiefe, die man in anderen Filmen des Genres meist vermisst. Schritt für Schritt wird die Atmosphäre düsterer, beklemmender, bis das erste Unglück das Tempo verschärft. Dann gibt es kein Halten mehr. Schnell dezimieren die Kleinen skrupellos ihre Familien und gehen dabei hinterrücks und überlegt vor. Was der Auslöser für diese Wandlung ist, ein Virus, eine Krankheit oder einfach nur die Umgebung, das bleibt im Dunkeln.
