| Originaltitel | Dr. Seuss' The Lorax | |
| Alternativ | The Lorax; Dr. Seuss' The Lorax | |
| Genre | Animation/Trickfilm | |
| Land & Jahr | USA 2012 | |
| Kinostart | 19.07.2012 (Universal Pictures International (UPI)) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 89 min. | |
| Regie | Chris Renaud, Kyle Balda | |
| Darsteller | Danny DeVito, Ed Helms, Zac Efron, Taylor Swift, Betty White, Rob Riggle | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:5.0
Anzahl User:1
Anzahl Userkommentare:1
Redaktion:5.0
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Thneedville ist keine normale Stadt. Hier gibt es keinen einzigen natürlichen Baum mehr. Auch Gras, Blumen oder andere Pflanzen sind nirgendwo zu finden. Alles Natürliche wurde durch Künstliches ersetzt. Frische Luft gibt es aus Flaschen, die der raffgierige Geschäftsmann Mr. O'Hare verkauft. So hat der 12-jährige Ted noch nie einen echten Baum gesehen. Erst von seiner Freundin Audrey, in die er heimlich verliebt ist, erfährt er von deren Existenz. Audreys größter Wunsch ist es, einmal in ihrem Leben einen echten Baum zu sehen.
Ted beschließt, seiner Freundin den Wunsch zu erfüllen, vielleicht mag sie ihn ja dann noch mehr. Seine Großmutter erzählt ihm von dem Once-ler. Vielleicht kann der Ted bei der Suche nach einem Baum helfen. Also macht sich Ted auf den Weg, den mürrischen Einsiedler zu treffen. Tatsächlich ist der bereit, Ted seine traurige Geschichte zu erzählen. Der Once-ler ist dafür verantwortlich, dass alle Bäume abgeholzt wurden. Dagegen konnte selbst der Lorax (Danny DeVito) nichts unternehmen. Doch der Once-ler konnte einen Baumsamen retten. Den schenkt er Ted, damit dieser einen neuen Baum pflanzen kann. Das passt Mr. O'Hare natürlich gar nicht. Bäume produzieren nämlich Luft. Und das völlig umsonst! Das ist Geschäftsschädigend...
Kinderbuchautor Dr. Seuss wird von den Amerikanern verehrt, wie ein Heiliger. Es gibt sogar den Dr.-Seuss-Tag, an dem Kindern vorgelesen wird. Eine Kindheit ohne die Geschichten des Dr. Seuss ist in den Vereinigten Staaten so selten, wie hierzulande ohne die Märchen der Gebrüder Grimm. Aus der Feder von Dr. Seuss stammen auch die ebenfalls verfilmten "Der Grinch", "Ein Kater macht Theater" und "Horton hört ein Hu!". In seinen pädagogisch motivierten Geschichten geht es um Konsumkritik und traditionelle Werte wie Familie oder Umweltschutz.
Das Besondere an "Der Lorax" ist, dass Danny DeVito, der das flauschige Fantasiewesen im Original spricht, auch die Synchronisation für die anderen Sprachen übernommen hat. Seine Stimme ist in der deutschen, italienischen, französischen, spanischen und russischen Version zu hören. Dafür arbeitete er neben anderen auch mit dem deutschen Synchronsprecher Frank Schaff zusammen. Der brachte ihm bei, die Worte in der fremden Sprache richtig auszusprechen.
Die Verfilmung des Märchens ist ein buntes Fantasyabenteuer. Die künstlichen Bäume gleichen fluffigen Windrädern. Ihr Stamm erinnert eher an einen Lolli oder einen Maibaum, als an einen Baumstamm. Das ist schade, liegt jedoch nicht an der überbordenden Fantasie der Filmemacher. Diese stützten sich ganz auf die Zeichnungen von Dr. Seuss und erwecken dessen Vision werkgetreu zum Leben. Die Bäume in den Gärten der Häuser kündigen mittels Farbwechsel in ihren Glühlampenblättern die Jahreszeiten an. Morgens ploppen die Blumen aus dem Plastikrasen und eine falsche Biene sagt mit Computerstimme: "summ, summ". Das sind zwar nette Einfälle, doch verharmlosen sie das Horrorszenario, das hier beschrieben wird. Überhaupt erschlägt einen die knallbunte Welt in "Der Lorax" geradezu. So droht die wichtige Botschaft dabei im Zuckerguss zu versenken.
Fazit: Für kleine Kinder ist der Film sicher ein unterhaltsamer Spaß. Für die älteren Zuschauer, die mit "Löwenzahn" und "Die Sendung mit der Maus" aufgewachsen sind, ist das ganze jedoch ziemlich nervenaufreibend und das ist nicht im positiven Sinn gemeint.

Danny DeVito zieht es in "Der Lorax 3D" nicht vor die Kamera, sondern vors Mikrofon. Er spricht die Titelrolle und tut das gleich in mehreren Sprachen - auf... weiter