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Adams kesse Rippe

OriginaltitelAnd God Created Woman
GenreKomödie
Land & JahrUSA 1988
Kinostart05.01.1989 (Centfox)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 98 min.
RegieRoger Vadim
DarstellerRebecca De Mornay, Vincent Spano, Frank Langella, Donovan Leitch, Judith Chapman, Jamie McEnnan
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Inhalt

Nach wenigen Monaten im Gefängnis, entschließt sich die junge und hübsche Robin Shea (Rebecca De Mornay) zur Flucht. Nur blöd, dass sie ausgerechnet in den Wagen des Politikers James Tiernan (Frank Langella) springt. Anstatt in die nächste Stadt, bringt dieser die junge Frau schnurstracks in den Knast zurück. Allerdings gibt er ihr noch den Tipp, dass ihre demnächst anstehende Bewährung mehr Chancen hätte, wenn sie verheiratet wäre. Da Robin nicht auf den Mund gefallen ist und sehr hübsch ist, überredet sie den charmanten Handwerker Billy (Vincent Spano) zur Ehe. Nach anfänglicher Gegenwehr ist er ganz angetan von der Idee, zumal er dringend eine Haushaltshilfe und die angebotenen 5.000 Dollar benötigt. Doch das Eheleben erweist sich schwieriger als gedacht. Während Robin ihre Abmachung als Geschäft sieht, will Billy mehr. Robin fühlt sich derweil immer mehr zu Tiernan hingezogen, der ihr verspricht, bei allen Problemen zu helfen.

Kritik

Im Jahr 1956 drehte Roger Vadim mit seiner damaligen Gattin Brigitte Bardot das Drama "Und immer lockt das Weib". "Adams kesse Rippe" wird allgemeinhin als Remake seines damaligen Spielfilmdebüts betrachtet. Dafür spricht jedoch nur der gleiche Originaltitel "And God Created Woman". Was den französischen Regisseur allerdings dazu bewog, das Thema Jahre später erneut aufzugreifen, ist unklar. Sein Ziel 1956 war es, Bardot als erotische Schauspielerin auf die Sprünge zu helfen. Dies ist ihm gelungen. Ähnliches Ziel dürfte er mit Rebecca De Mornay verfolgt haben. Dieses Mal aber scheiterte er. Obwohl "Adams kesse Rippe" durchaus unterhaltend und sehenswert ist, vor allem aufgrund des sympathischen Trios bestehend aus Frank Langella, Rebecca De Mornay und Vincent Spano, erhielt der Film durchwegs schlechte Kritiken und war ein finanzielles Debakel. De Mornay wurde 1989 unverständlicherweise sogar für die Goldene Himbeere nominiert. Sie spielt ihre Rolle nämlich durchaus glaubhaft, wenngleich man ihr manchmal lautere Absichten und ein leichtes Wesen unterstellen mag. Die angeblich erotischen Szenen wurden aber selbst für damalige Verhältnisse lustlos umgesetzt. Insgesamt kein Meisterwerk, aber sicherlich nicht so schlecht, dass man dafür gleich den Negativpreis vergeben muss.

Andrea Niederfriniger/Filmreporter.de

Adams kesse Rippe

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