John Carter - Zwischen zwei Welten 3D - 2012 - FILMREPORTER.de
erweitert
© Walt Disney

Film: John Carter - Zwischen zwei Welten 3D

OriginaltitelJohn Carter
AlternativJohn Carter of Mars; John Carter of Mars 3D; John Carter Of Mars in 3D
GenreAnimation/Trickfilm, Science Fiction
Land & Jahr USA 2012
Kinostart    08.03.2012 (Walt Disney Studios Motion Pictures Germany)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 130 min.
RegieAndrew Stanton
DarstellerTaylor Kitsch, Willem Dafoe, Mark Strong, Ciarán Hinds, Dominic West, Polly Walker
Homepage http://www.disney.go.com/johncarter
http://www.disney.de/john-carter
Links IMDB

Inhalt

Der ehemalige Offizier John Carter (Taylor Kitsch) hat genug vom Krieg und möchte von der rohen Gewalt nichts mehr wissen. Eines Tages gerät er dennoch in einen Konflikt, der alle seine Vorstellungen übersteigt. Auf unerklärliche Weise landet er auf einem fremden Planeten, der von exotischen Geschöpfen und Stämmen bevölkert wird, die sich gegenseitig bekriegen.

Für Carter beginnt eine gefährliche Odyssee durch eine Welt, die am Abgrund steht. Auf seinen Abenteuern begegnet er dem Anführer Tars Tarkas (Willem Dafoe) und verliebt sich die schöne Prinzessin Dejah Thoris (Lynn Collins). Schließlich findet Carter seine Bestimmung: Er erkennt, dass das Schicksal des Planeten in seinen Händen liegt.

Kritik

"John Carter - zwischen zwei Welten 3D" beruht auf Edgar Rice Burroughs' Roman "Die Prinzessin vom Mars", der Teil des mehrere Bände umfassenden Science-Fiction-Zyklus "John Carter vom Mars" ist. Die Saga über einen US-Hauptmann, der während des Amerikanischen Bürgerkrieges unversehens auf einem fremden Planeten landet und dort in einen verheerenden Stammeskonflikt gerät, inspirierte zahlreiche Filmemacher. Motive und Themen der Reihe lassen sich von George Lucas' "Star Wars"-Saga bis hin zu James Camerons 3D-Spektakel "Avatar - Aufbruch nach Pandora" in diversen Science-Fiction-Stoffen wiederfinden. Dabei ist der Kampf zwischen unterschiedlichen Kulturen, zwischen Mensch und Außerirdischen, Gut und Böse auf dem Schlachtfeld eines exotischen Planeten eine der markantesten Schnittstellen zwischen Burroughs' Mars-Zyklus und den genannten Filmen.

Leider reicht Andrew Stantons Verfilmung des klassischen Science-Fiction-Stoffes nicht an die von Burroughs inspirierten Leinwand-Werke von Lucas und Cameron heran. Die Faszination für Exotik und Mythologie der phantastischen Welt, in die es den Helden verschlägt, hält sich im Gegensatz zu "Star Wars" und "Avatar" in Grenzen. Die aufwendigen Spezialeffekte sowie das bemühte Spiel von Hauptdarsteller Taylor Kitsch verblassen angesichts der flachen Charaktere und klischeehaften Dialoge sowie der simpel gestrickten Geschichte. Die 3D-Konvertierung stört nicht weiter, verleiht den Bildern aber auch keine beeindruckende Tiefenwirkung. In Anbetracht von Stantons wundervollen Animationsfilmen "Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" und "Findet Nemo" hätte man von seinem ersten Ausflug ins Realfilm-Fach mehr erwartet.

John Carter - Zwischen zwei Welten 3D

Bewertung abgeben

Bewertung
8,0  (4 User) 3,0 (Filmreporter)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Amazon

Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 

Galerie

"John Carter - Zwischen zwei Welten 3D" ist die Verfilmung des Romans "Die Prinzessin vom Mars" von Edgar Rice Burroughs. Dieser ist Teil des mehrbändigen... mehr

Interviews

Jim Morris auf der Weltpremiere von "Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf"

Jim Morris' fabelhafte Welt

Als Spezialist für visuelle Effekte hat Jim Morris Filmgeschichte geschrieben. Für Filme wie "Terminator 2 - Tag der Abrechnung", "Jurassic Park" und... weiter
© 2014 Filmreporter.de