| Originaltitel | Ring of Death |
| Genre | Krimi |
| Land & Jahr | USA 2008 |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 84 min. |
| Regie | Bradford May |
| Darsteller | Aesop Aquarian, Justin Anthony Lopez, Freddy Bouciegues, Jonathan Chase, Shannon Garnett, Meredith Giangrande |
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Das Leben von Burke Wyatt (Johnny Messner) verläuft derzeit alles andere als optimal. Der Ex-Polizist ist arbeitslos, lebt von seiner Frau getrennt und darf seinen Sohn nur ab und an sehen. Doch jetzt bekommt er eine zweite Chance: Im Gefängnis von Cainesville sind im letzten Jahr mehrere Häftlinge gestorben. Die Polizei vermutet illegale Machenschaften und will Wyatt undercover einschleusen. Tatsächlich veranstaltet der sadistische Gefängnisdirektor Carl Golan (Stacy Keach) brutale Ringkämpfe, an denen sich auch die Wettmafia bereichert. Die Insassen kämpfen wie Gladiatoren um ihr Leben, denn die einzige Regel dieser blutigen Veranstaltungen lautet: Nur einer verlässt den Ring lebend. Auch Wyatt muss seinen Kopf für diverse Kämpfe herhalten, bis Golan herausfindet, dass sein bestes Schaaf für das Gesetz arbeitet. Dies ist Wyatts Todesurteil, denn nun kämpft er nicht mehr nur um sein Leben, sondern auch um das seiner Frau und seines Sohnes, die mittlerweile von Golan als Geiseln gehalten werden.
Bradford Mays Gefängnisspektakel ist in wenigen Worten zusammen gefasst: blutig und gewalttätig. Oberflächlich gesehen reiht sich "Ring of Death" in die lange Liste von B-Movies ein, welche die Enge von Gefängnismauern nutzen, um spannende, actionreiche und effektlastige Streifen zu drehen. Geht man jedoch etwas tiefer, so entpuppt sich "Ring of Death" mehr als das. Mit Hauptdarsteller Johnny Messner gelingt es dem Regisseur, einen charismatischen Protagonisten an Land zu ziehen, der sowohl als Held als auch als Antiheld fungiert. Der Zuschauer kann sich mit ihm identifizieren. Der perfekte Antagonist ist in Stacy Keach gefunden, dieser gibt den sadistischen Gefängnisdirektor, der ohne mit der Wimper zu zucken über Leben und Tod entscheidet. Insgesamt bleibt ein etwas blutiger Nachgeschmack. Aber ehrlich gesagt, erwartet man auch nichts anderes, wenn man sich diesen Film ansieht.
