| Originaltitel | Take a Hard Ride |
| Alternativ | Der schwarze Cowboy; Einen vor den Latz geknallt |
| Genre | Western |
| Land & Jahr | Italien/USA 1975 |
| Kinostart | 10.10.1975 (20th Century Fox) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 103 min. |
| Regie | Antonio Margheriti |
| Darsteller | Jim Brown, Lee van Cleef, Fred Williamson, Catherine Spaak, Jim Kelly, Barry Sullivan |
| Links | IMDB |
Kurz vor seinem Tod überreicht der Rancher Morgan (Dana Andrews) dem schwarzen Vorarbeiter Pike (Jim Brown) 86.000 Dollar, den Erlös aus einem aufreibenden Viehtrieb von Mexiko nach Texas. Das Geld soll Pike zurück nach Sonora bringen und es der Witwe aushändigen. Fest entschlossen den Auftrag ehrlich und zuverlässig zu erfüllen, macht sich Pike auf den Weg nach Mexiko. Doch die Nachricht, dass ein Cowboy schutzlos mit einer so großen Summe herumläuft, macht schnell die Runde. Und so heftet sich bald allerlei habgieriges Gesindel an die Fersen Pikes. Einer der Outlaws ist der alternde und zu allem entschlossene Kopfgeldjäger Kiefer (Lee van Cleef). Spike ist nicht lange allein unterwegs. Unterstützung bekommt er bald von Tyree (Fred Williamson), einem gewieften Falschspieler, sowie von Indianer Kashthok (Jim Kelly). Gemeinsam wollen sie den Kopfgeldjägern entgegen treten.
"Tote brauchen keine Dollars" ist eine Mischung aus klassischem Western, Italo-Western und Blaxploitation. Dafür spricht vor allem der beeindruckende Cast, den Regisseur Antonio Margheriti zusammentrommeln konnte. In den Hauptrollen sind Jim Brown und Fred Williamson zu sehen, die in den 1970er in der Blaxploitation-Szene mitmischten. Lee van Cleef ist aus zahlreichen Western bekannt. Unter anderem spielte er in "Für eine Handvoll Dollar mehr" mit, dem zweiten Teil der berühmten "Für eine Handvoll Dollar"-Trilogie von Sergio Leone. An die Filme Leones hat sich Margheriti, der es als Spaghetti-Western-Regisseur zu einigem Ruhm brachte, auch ästhetisch angelehnt. In einer weiteren Nebenrolle ist Dana Andrews zu sehen. Dieser erlangte vor allem durch seine Auftritte in William A. Wellmans "Ritt zum Ox-Bow" sowie in William Wylers "Die besten Jahre unseres Lebens" Bekanntheit. In die Filmgeschichte ist er auch durch seine Zusammenarbeit mit Fritz Lang bei dessen kühlen Meisterwerken "Jenseits allen Zweifels" eingegangen.
