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Barfly

OriginaltitelBarfly
GenreKomödie, Drama
Land & JahrUSA 1987
Kinostart14.01.1988 (Scotia International Filmverleih)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 103 min.
RegieBarbet Schroeder
DarstellerMickey Rourke, Faye Dunaway, Alice Krige, Jack Nance, J.C. Quinn, Frank Stallone
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Inhalt

Henry Chinaski (Mickey Rourke) ist in den dunklen Spelunken von Los Angeles zu Hause. Der Gelegenheitspoet säuft jede Nacht bis zum Umfallen und lässt sich nur allzu gern auf eine saftige Schlägerei ein. Hin und wieder ein bisschen Glücksspiel oder Sex mit einer abgehalterten Barschönheit, mehr braucht Chinaski nicht um glücklich zu sein. Sein großes Mundwerk sorgt jedoch immer wieder für Unmut in seiner direkten Umgebung und der ständige Balanceakt entlang des Existenzminimums zerrt zunehmend an seinen Nerven. Am Tresen lernt er eines Nachts die ebenfalls alkoholkranke Teilzeitprostituierte Wanda (Faye Dunaway) kennen. Zusammen haben sie eine gute Zeit, was bedeutet, dass sie sich einige Zeit gemeinsam zulaufen lassen und miteinander schlafen. Das Glück zweier gescheiterter Existenzen ist naturgemäß brüchig und bald kommt es unweigerlich zum Zerwürfnis. Kann die Kraft der Literatur Henry Chinaski jetzt noch vor dem kompletten Zusammenbruch bewahren?

Kritik

Unter der Regie von Barbet Schroeder entsteht ein kompromissloses Milieuportrait in dessen Mittelpunkt ein alkoholkranker Poet mit selbstzerstörerischen Tendenzen steht. Das Drehbuch stammt vom US-amerikanischen Skandalautor Charles Bukowski, der in seinem Buch "Hollywood" explizit von den Dreharbeiten zu "Barfly" informiert, schließlich ist Henry Chinaski sein schriftstellerisches Alter Ego. Bukowski berichtet darin, dass Mickey Rourke ihm auch im realen Leben in Sachen Alkoholkonsum in nichts nachstand. In der Rolle des Barkeepers Eddie ist im Übrigen der Bruder von Hollywoodsuperstar Sylvester Stallone, Frank, zu sehen. Insgesamt kann "Barfly" die hohen Erwartungen trotz Rourke und Faye Dunaway nicht erfüllen. Es ist die Rolle des Poeten die man Rourke nur schwer abnimmt, die des Säufers und Raufboldes sofort. Die schlechte deutsche Synchronisation tut ihr Übriges, weshalb insgesamt ein durchwachsenes Fazit unter dem Strich zu ziehen ist.

Timo Buschkämper/Filmreporter.de

Barfly

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