| Originaltitel | Hugo |
| Alternativ | The Invention of Hugo Cabret; Die Entdeckung des Hugo Cabret; Hugo Cabret |
| Genre | Kinderfilm, Mystery |
| Land & Jahr | USA 2011 |
| Kinostart | 09.02.2012 (Ascot Elite Entertainment Group) |
| Regie | Martin Scorsese |
| Darsteller | Asa Butterfield, Chloe Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Ray Winstone, Emily Mortimer |
| Homepage |
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| Links | IMDB |
Hugo Cabret (Asa Butterfield) lebt im Paris der 1930er Jahre. Nach dem Tod seines Vaters (Jude Law) lebt der Zwölfjährige zunächst im Haus seines brutalen Onkels Claude (Ray Winstone). Weil er dessen Schläge aber nicht aushält, läuft er weg und schlägt sich in der Großstadt alleine durch. Der Waisenjunge findet auf einem Pariser Bahnhof schließlich ein neues Zuhause.
Von den Marktständen stiehlt er, was er zum Leben braucht. Dabei ist er ständig auf der Hut vor dem bösen Stationsvorsteher, der von Comedian Sacha Baron Cohen verkörpert wird. Ist der Hunger gestillt, sorgt Hugo dafür, dass die Uhren auf dem Bahnhof richtig gehen. Er hat das technische Talent von seinem Vater geerbt. Dieser hat ihm einen menschenähnlichen Automaten hinterlassen. Der Waisenjunge versucht seit einiger Zeit, das seltsame Spielzeug zu reparieren. Ersatzteile stiehlt er aus dem Laden des schlecht gelaunten Monsieur Georges (Ben Kingsley). Dabei entdeckt Hugo bald eine mysteriöse Verbindung zwischen Georges' Nichte Isabelle (Chloe Moretz) und seinem Vater.
Als Martin Scorsese das Drehbuch zu "Hugo Cabret" in die Hände bekommt, liest er dieses in einem Rutsch. Er habe sich sofort mit dem kleinen Waisenjungen identifiziert, so der "GoodFellas"-Regisseur. Besonders Hugos Einsamkeit und seine Verbundenheit zum Kino faszinierten Scorsese.
Für die Drehbuchadaption verpflichten die Produzenten John Logan, der bereits die Vorlage zu Scorseses "Aviator" verfasst hat. Als Vorlage dient Brian Selznicks Roman "Die Entdeckung des Hugo Cabret". Regisseur und Drehbuchautor nahmen in Absprache mit Selznick einige Änderungen an der Story vor. So wurde die Rolle des Stationsvorstehers ausgebaut.
Martin Scorsese wollte den Hintergrund für seine märchenhafte Geschichte möglichst realistisch gestalten. Aus diesem Grund entschied er sich dazu, den Film in 3D zu drehen. Es sei genau das richtige Format, um Hugo Cabrets Geschichte zu visualisieren. 3D-Pionier James Cameron ("Avatar - Aufbruch nach Pandora") nannte "Hugo Cabret" ein Meisterwerk und begründete dies auch mit der Qualität der 3D-Aufnahmen.

Die 3D-Technik ist in dem Fall endlich einmal sinnvoll eingesetzt und toll umgesetzt worden. Leider steht den tollen Effekten eine recht träge Handlung gegenüber.
19.04.2012 01:34 Uhr - Tute04

Man hört ja durchaus viel Positives über Hugo Cabret, vor allem über den Einsatz von 3D. Demgegenüber steht eine aus meiner Sicht ziemlich uninteressante Story. Aber man... mehr
17.01.2012 09:54 Uhr - Nihil
Mich hat es ja überrascht, dass Scorsese bei den Globes 2012 als bester Regisseur prämiert wurde. Viel mehr hatte ich gedacht, dass die Auszeichnung an Alexander Payne (The... mehr
16.01.2012 12:59 Uhr - studentAD

Martin Scorsese setzt für seine Literaturverfilmung erstmals auf 3D. Als Vorlage dient der Roman "Die Entdeckung des Hugo Cabret" von Brian Selznick. Das Drehbuch stammt von... mehr
Leonardo DiCaprio und Martin Scorsese werden zum fünften Mal zusammenarbeiten. Ab August 2012 werden die beiden Künstler "The Wolf of Wall Street" verwirklichen. weiter
"The Artist" ist großer Gewinner der Oscar-Verleihung 2012. Die Stummfilm-Hommage gewann fünf Oscars, unter anderem als bester Film. "Hugo Cabret" erhielt ebenfalls fünf Preise. weiter