| Originaltitel | 4 Tage im Mai | |
| Alternativ | Vier Tage im Mai; 4 Days in May | |
| Genre | Kriegsfilm | |
| Land & Jahr | Deutschland 2011 | |
| Kinostart | 29.09.2011 (X Verleih) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 94 min. | |
| Regie | Achim von Borries | |
| Darsteller | Aleksei Guskov, Grigoriy Dobrygin, Alexander Held, Merab Ninidze, Martin Brambach, Ivan Shvedoff | |
| Homepage |
http://www.4tageimmai.x-verleih.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Die Einheit des sowjetischen Hauptmanns Kalmykov (Aleksei Guskov) hofft, dass der Zweite Weltkrieg in Kürze beendet sein wird. Um auch die letzten Tage zu überleben, zieht sich der Hauptmann mit seinen Soldaten in ein Kinderheim an Rügens Küste zurück. Trotz politischer Gegensätze, arrangieren sie sich schnell mit den deutschen Bewohnern. Die friedliche Koexistenz gerät ins Wanken, als Soldaten der deutschen Wehrmacht auf der Insel auftauchen.
Zur Überraschung aller, greifen die Deutschen die russische Einheit jedoch nicht an. Was die Bewohner des Kinderheims nicht wissen: Auch die Wehrmachteinheit ist schon lange kriegsmüde und will nicht kämpfen. Der einzige, eine kriegerische Auseinandersetzung will, ist der 13-jährige Peter (Pavel Wenzel). Er versucht mit allen Mitteln die deutschen und die sowjetischen Soldaten aufzuhetzen.
"4 Tage im Mai" beruht auf einer wahren Begebenheit auf der Ostseeinsel Rügen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Achim von Borries ("Was nützt die Liebe in Gedanken") legt sein Drama als psychologische Charakterstudie an. Der Regisseur versucht darzustellen, wie schwer die Protagonisten mit ihren Schicksalen zu kämpfen haben. Allerdings berührt seine Inszenierung wenig. Wie dramatisch die Situation ist, kommt beim Zuschauer nicht an. Dies liegt auch am Drehbuch: Einige Handlungsstränge sind viel zu oberflächlich geraten. Bei besseren Dialogen wäre dies zu verschmerzen. Diese weisen allerdings ebenfalls Mängel auf, so dass die Probleme in der Dramaturgie erst recht deutlich werden.
Besonders schwerwiegend ist, dass man von kaum einer Figur mehr erfährt. Ihre Handlung ist daher oft nicht nachzuvollziehen. Gelungen ist die Optik des Films. Von Borries schafft es, das schöne Rügen in eine trostlose und langweilige Kriegslandschaft zu verwandeln. Atmosphärische Sonnenaufgänge kontrastieren als Symbol der Hoffnung. Die musikalische Untermalung verstärkt diesen Eindruck.
