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Die Tribute von Panem

OriginaltitelThe Hunger Games
AlternativArtemis (Arbeitstitel); Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
GenreAction, Science Fiction
Land & JahrUSA 2012
Kinostart22.03.2012 (StudioCanal Germany)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 142 min.
RegieGary Ross
DarstellerJennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Josh Hutcherson, Elizabeth Banks, Stanley Tucci, Isabelle Fuhrman
Homepage http://www.facebook.com/thehungergamesUK
http://www.tributevonpanem.de
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist aus dem zerstörten Nordamerika der Staat Panem entstanden. Dieser wird vom grausamen Kapitol regiert, das seine Bevölkerung gnadenlos unterdrückt. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime alljährlich ein so genanntes Hungerspiel. Dabei müssen 24 Jugendliche - jeweils ein Junge und ein Mädchen - in einem modernen Gladiatorenkampf antreten und um ihr Überleben kämpfen.

Als Katniss' (Jennifer Lawrence) kleine Schwester Primrose (Willow Shields) ausgewählt wird, nimmt die 16-Jährige freiwillig deren Platz ein. Unter den Auserwählten befindet sich auch Peeta (Josh Hutcherson), den Katniss aus ihrer Kindheit kennt. Die beiden verlieben sich ineinander, doch ihrem Glück steht ein unerbittliches Gesetz im Weg: Nur einer darf den Wettkampf überleben.

Kritik

Der Untergang der Welt hält immer wieder Einzug in das Mainstream- und Arthauskino. So lässt Roland Emmerich 2009 in seinem wenig differenzierten Katastrophenfilm "2012" die Welt beinahe zerstören und nur wenige Privilegierte in einer modernen Arche Noah überleben. Auch in John Hillcoats "The Road" steht die Welt infolge einer nicht näher bezeichneten Katastrophe am Rande des Abgrunds. Noch konsequenter ist Autorenfilmer Lars von Trier, der in seinem Meisterwerk "Melancholia" den Blauen Planeten sogar ganz auslöscht.

Ganz so weit geht Gary Ross in "Die Tribute von Panem" zwar nicht, ein äußerst düsteres Szenario entwirft er in seinem Thriller dennoch. Wie die gleichnamige Romantrilogie von Suzanne Collins ist auch bei ihm die Zeit danach Folge von Naturkatastrophen, die wiederum Ergebnis menschlichen Fehlverhaltens sind. Sowohl das Buch als auch der Film geben sich damit äußerst realitätsgebunden, indem sie mittels fiktiver Erzählung auf konkrete Natur- und Nuklearkatastrophen verweisen. Wie andere Katastrophenfilme rührt damit auch "Die Tribute von Panem" mit seiner postapokalyptischen Szenerie zugleich an latent vorhandene Ängste des Zuschauers vor dem Ende der Welt.

Dass ausgerechnet Ross "Die Tribute von Panem" adaptieren würde, zeichnet sich aus seinem bisherigen Werk nicht ab. Dieser beschwört zuletzt mit Filmen wie "Pleasantville" (1998) und "Seabiscuit" (2003) eher verklärt-harmonische denn apokalyptische Welten. Dagegen hat Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence bereits Erfahrung mit dunklen Welten gesammelt. Ihren Durchbruch hat die 21-Jährige 2010 mit dem Drama "Winter's Bone", das ein äußerst pessimistisches Bild vom Mittleren Westen der USA zeichnet.

Willy Flemmer/Filmreporter.de

Die Tribute von Panem

Bewertung

Bewertung
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5,8 (4 User)

Meinungen

Ich habe den Film auf Englisch gesehen und obwohl mein Englisch nicht das Beste ist, bin ich sehr gut mitgekommen. Die vielen Naturkatastrophen die auf die Spieler zu kamen fand... mehr

21.05.2012 11:15 Uhr - moonlion
Die Tribute von Panem

Also vorweg muss ich sagen, ich kann ganz und gar nicht verstehen warum um diesen ganzen Film so ein Hype ausgelöst wurde. Wenn ich zuerst einmal so einen Film drehe, so eine... mehr

29.04.2012 13:31 Uhr - juno
enttäuschend

habe die Bücher gelesen und bin sehr enttäuscht über die Umsetzung. Hätte ich das Buch nicht gelesen, hätte ich nicht durchgeblickt, da sämtliche wichtige Stellen... mehr

22.04.2012 18:24 Uhr - Lucele

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