| Originaltitel | Prometheus | |
| Alternativ | Untitled Alien Prequel #1; Alien 5; Alien Harvest; Alien Prequel | |
| Genre | Science Fiction, Horror | |
| Land & Jahr | USA 2012 | |
| Kinostart | 09.08.2012 (20th Century Fox) | |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 119 min. | |
| Regie | Ridley Scott | |
| Darsteller | Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green | |
| Homepage |
http://www.prometheus-movie.com/ http://www.prometheus-derfilm.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:5.5
Anzahl User:2
Anzahl Userkommentare:1
Redaktion:7.0
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'Im Weltall hört dich niemand schreien!' Über 30 Jahre ist es her, seit Ridley Scotts Science-Fiction-Horrorfilm "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" mit diesen Worten beworben wurde. Mit "Prometheus - Dunkle Zeichen" kehrt der Regisseur in das finstere "Alien"-Universum zurück. Die Geschichte spielt vor den Ereignissen von Scotts 1979 entstandenem Genre-Klassiker. Im Auftrag des mächtigen Konzerns Weyland Industries reist eine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) in die Tiefen des Weltalls.
Die beiden haben auf der Erde geheimnisvolle Zeichen entdeckt, die auf außerirdisches Leben hindeuten. Am Ende ihrer Reise erhoffen sie sich, Antworten auf den Ursprung des menschlichen Lebens zu finden. Tatsächlich machen sie eine Entdeckung, die das menschliche Dasein grundlegend verändern könnte. Dabei stoßen sie allerdings auch auf eine Gefahr, der sie nicht gewachsen sind.
Mit seinem genialen Science-Fiction-Horrorfilm "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" hat Ridley Scott einen unverwüstlichen Genre-Klassiker geschaffen. Die Art und Weise, wie die alptraumhafte Optik des Schweizer Surrealisten H.R. Giger, das klaustrophobische Set-Design und die nervenzerreißende Inszenierung ineinandergreifen, ist schlichtweg atemberaubend. Kein anderes Monster der Filmgeschichte ist so überzeugend umgesetzt wie das titelgebende Alien, die Faszination ist auch nach über 30 Jahren ungebrochen. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an Ridley Scotts "Alien"-Prequel "Prometheus - Dunkle Zeichen".
Die Handlung spielt vor den Ereignissen in "Alien". Bis auf wenige Elemente wie der mysteriöse Space Jockey funktioniert "Prometheus" allerdings als eigenständiger Film, der inhaltlich nicht viel mit dem Klassiker von 1979 gemeinsam hat. Im Sinne eines Prequels ist das ein wenig enttäuschend, da es die "Alien"-Mythologie kaum voranbringt. Lässt man das außer Acht, weiß "Prometheus" durchaus zu überzeugen. Obwohl der Film nicht die Sogwirkung von "Alien" entwickelt, versteht es Scott noch immer vorzüglich, eine unheilschwangere Atmosphäre zu erzeugen. Das Gefühl der Bedrohung liegt förmlich in der Luft, als Zuschauer fragt man sich fortwährend, welches Unheil die Helden am Ende ihrer Expedition erwartet. Die Antworten, die der Film schließlich liefert, erfüllen die hohen Erwartungen hingegen nicht, die im Verlauf der Handlung geschürt werden.
Tadellos ist dagegen das Spiel des Darstellerensembles, aus dem insbesondere Charlize Theron und Michael Fassbender sowie Noomi Rapace hervorstechen. Letztere erweist sich vor allem im abschließenden Drittel als würdige Nachfolgerin von Sigourney Weaver, die als kämpferische Ellen Ripley maßgeblich zur Klasse der "Alien"-Reihe beigetragen hat.

Sigourney Weaver ist die Königin des Science-Fiction-Genres. Mit ihrer Rolle in der "Alien"-Reihe wurde sie zum Weltstar. Vier Mal machte sich die heute... weiter