| Originaltitel | Stoker | |
| Genre | Horror | |
| Land & Jahr | USA/Großbritannien 2013 | |
| Kinostart | 09.05.2013 (20th Century Fox) | |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 99 min. | |
| Regie | Park Chan-Wook | |
| Darsteller | Mia Wasikowska, Nicole Kidman, David Alford, Matthew Goode, Peg Allen, Lauren E. Roman | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Dass ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt - und das ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag - haut die sensible India Stoker (Mia Wasikowska) jäh aus der Bahn. Zur Beerdigung trifft auch der jüngere Bruder des Verstorbenen, Charlie (Matthew Goode), ein. Der mysteriöse Onkel entscheidet sich, bei India und ihrer emotional unstabilen Mutter Evie (Nicole Kidman) zu bleiben. India misstraut ihm einerseits, andererseits haben die beiden vieles gemeinsam und sie fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen.
Park Chan-Wook gehört zu den wichtigsten Regisseuren Südkoreas. Mit seiner Rache-Trilogie "Lady Vengeance". "Oldboy" und "Sympathy for Mr. Vengeance" sowie dem postmodernen Horror-Thriller "Durst" hat er sich nicht nur als versierter Geschichten-Erzähler erwiesen, sondern auch vielschichtige Studien über die Abgründe der menschlichen Natur geschaffen. Dabei hat sich Park mit seinen Filmen immer wieder als Kenner der westlichen Kultur erwiesen, ohne freilich die asiatische Erzähltradition zu verlassen.
Zeit also, dass der filmische Jongleur auf die große internationale Bühne gelassen wird. Mit "Stoker" hat der 1963 geborene Filmemacher nun seinen ersten englischsprachigen Film inszeniert. Das Drehbuch war seit 2010 auf der inoffiziellen schwarzen Liste der besten noch nicht adaptierten Bücher. Zahlreiche Top-Regisseure bekundeten Interesse, es zu inszenieren. Die Wahl fiel letztlich auf Park.
Der war angesichts seines düsteren und vor Gewalt strotzenden Werks wie geschaffen für das Projekt. Mit "Stoker" begibt sich der Meisterregisseur erneut auf die Spuren menschlicher Abgründe. Zu seinen künstlerischen Vorbildern gehören nicht umsonst Alfred Hitchcock, David Lynch, David Cronenberg und der Schriftsteller Edgar Allan Poe.
