| Originaltitel | Gangster Squad | |
| Alternativ | The Gangster Squad | |
| Genre | Krimi | |
| Land & Jahr | USA 2012 | |
| Kinostart | 24.01.2013 (Warner Bros. Pictures) | |
| FSK & Länge | 113 min. | |
| Regie | Ruben Fleischer | |
| Darsteller | Emma Stone, Ryan Gosling, Josh Brolin, Sean Penn, Michael Peña, Giovanni Ribisi | |
| Homepage |
http://gangstersquad.warnerbros.com http://www.gangstersquad.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
Noch keine Userbewertungen Noch keine Userkommentare Redaktion:6.0
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"The Gangster Squad" ist der zweite Kinofilm von Ruben Fleischer, nachdem er 2009 mit "Zombieland" einen Überraschungserfolg erzielte. Mickey Cohen hat (Sean Penn) Brooklyn fest im Griff. Bei illegalen Geschäften im Viertel hat der Gangster meist seine Hand im Spiel. Dabei fußt seine Macht nicht nur auf sein großes Netz von Handlangern. Auch die Polizei und die Politik hat sich der Gangsterboss längst fügsam gemacht. Nur eine Handvoll Polizisten der LAPD unter Leitung von John O’Mara (Josh Brolin) und Jerry Wooters (Ryan Gosling) ist nicht bereit, sich von Mickey korrumpieren zu lassen.
"Gangster Squad" beruht zwar auf wahren Begebenheiten, historisch möchte Regisseur Ruben Fleischer ("Zombieland") sein Gangster-Epos jedoch nicht verankert wissen. Vielmehr inszeniert er einen glänzend besetzten Film, bei dem Stilisierung sowie Pastiche und nicht Erdung die Maxime lautet. Und so spielt hier weniger der erhellende Blick auf die in den USA der unmittelbaren Nachkriegszeit um sich greifende Gewalt und Korruption eine Rolle. Vielmehr sucht die Oberflächlichkeit Gefallen im Auge des Betrachters. Die überladene Ausstattung, die mondänen Kostüme, die Schönheit der Frauen und die Coolness der Typen sind gestaltungsbestimmend aber nicht Sinntragend. Es ist als hätte Fleischer einen Film über einen Film gedreht und nicht einen Film über die Welt und die Zeit, die er zum Inhalt hat. Entsprechend sind auch die vielen Gewaltakte, die er zelebriert eher filmreif, als das sie etwas über die Figuren und ihren sozialen Hintergrund aussagen würden. "Gangster Squad" ist nichts als die Projektion der Erinnerungen seines Filmemachers an eine filmische Ästhetik. Eine auf das Wesentliche verdichtete Erfahrung einer Erscheinungsvielfalt.
Es macht sicher Spaß, dem Zeichenspiel Fleischers zuzuschauen - wie es auch ein Genuss ist, dem genüsslich zelebrierten Over-Acting Sean Penns zuzuschauen, der von der Maske regelrecht verunstaltet wurde. Vor allem an Penns Mickey Cohen wird der Comicstrip-Charakter des Films sichtbar; die Figur erinnert eher an Al Pacinos Dick Tracy aus dessen gleichnamigen Film als an Robert De Niros Al Capone aus "Die Unbestechlichen". Auch Ryan Goslings Variation seines Typen aus "Drive" - ebenfalls ein effektvolles Genre-Kondensat - ist eine Augenweide. Emma Stone war in ihrem roten Abendkleid, ihrem hellen Teint und den tiefroten Lippen nie schöner, während ihre Verführung durch Gosling Humphrey Bogart und Lauren Bacall in den Schatten stellen dürfte. Und doch bleibt am Ende nur die Enttäuschung zurück, dass die Wirkung, die all das vor der Leinwand hatte, nicht über die Filmdauer hinaus anhält. "Gangster Squad" ist so substanzlos wie die Schläge seiner Figuren, die an den schönen Gesichtern ihrer Gegner nicht einen Kratzer hinterlassen.

Sie spielten bereits in der Komödie "Crazy, Stupid, Love." zusammen. Nun stehen Emma Stone und Ryan Gosling für "Gangster Squad" gemeinsam vor der Kamera.... weiter