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© Warner Bros.

Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer

OriginaltitelGame of Thrones
AlternativA Song of Ice and Fire
GenreTV-Serie
Land & JahrUSA 2011
RegieDaniel Minahan, Brian Kirk, Alan Taylor
DarstellerLena Headey, Jack Gleeson, Sean Bean, Michelle Fairley, Emilia Clarke, Iain Glen
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Der normale Ablauf der Jahreszeiten ist in den sieben Königreichen von Westeros aus den Fugen geraten. Ständig leben die Menschen in Furcht vor dem nächsten Winter, der Jahrzehnte andauern könnte. Ein riesiger Wall im Norden soll die Bewohner Westeros' vor den Wildlingen aus der eisigen Tundra schützen.

Im Inneren des Reiches konkurrieren mächtige Adelsgeschlechter um den Eisernen Thron. Seit der verrückte König Aerys II. getötet wurde, herrscht Friede im Land. Doch hinter den Kulissen spielen Intriganten am Hof des neuen Königs Robert Baratheon (Mark Addy) ein tödliches Spiel um die Macht. Robert bricht gen Norden auf, um seinen alten Freund Eddard Stark (Sean Bean) als rechte Hand des Königs an seine Seite zu holen.

Baratheons Gattin Cersei Lannister (Lena Headey) baut ihren Sohn Joffrey (Jack Gleeson) als Thronerben auf. Ihre Brüder Tyrion (Peter Dinklage) und Jaime (Nikolaj Coster-Waldau) verfolgen derweil ihre eigenen Pläne im Spiel um die Macht. Die exilierten Kinder des letzten Königs planen ihre Rückkehr auf den Eisernen Thron. Wie lange wird der trügerische Frieden halten?

Kritik

"Game of Thrones" beruht auf der Fantasysaga "Das Lied von Eis und Feuer" (im Original: "A Song of Ice and Fire") von George R.R. Martin, die bisher fünf Bände umfasst. Der Erfolg der Bücher und der Fernsehadaption war so überwältigend, dass es Martin 2011 auf die Time-Liste der weltweit 100 einflussreichsten Menschen schaffte.

In seinen Romanen gibt es eine Vielzahl von Fokus-Figuren, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Mit jedem Kapitel wechselt der Protagonist. Diese Struktur wird auch in der Fernsehadaption weitgehend beibehalten, so dass die Zahl der Handlungsstränge zu Beginn überwältigend wirken kann. Man muss sich einfinden in das Geflecht aus Figuren und Beziehungen. Dann entwickelt "Game of Thrones" eine politische Komplexität, die ihresgleichen sucht. Für deren Entfaltung erweist sich das Format der Serie mit einstündigen Folgen als perfektes Format. Die einzelnen Episoden sind so eng miteinander verzahnt, dass die Serie "Game of Thrones" auch als überlanger Film begriffen werden kann.

Für das Fantasygenre nicht mehr ganz revolutionär aber doch bemerkenswert ist die Vielschichtigkeit der Figuren. Jeder nimmt hier am Ränkespiel um die Macht teil, intrigiert, korrumpiert, verletzt und tötet zu irgendeinem Zeitpunkt. Die komplexen Figuren wirken nur, wenn sie gut besetzt sind. Unter den positiven Eigenschaften von "Game of Thrones" ist das Ensemble besonders hervorzuheben. Von den vielen Hauptrollen bis hin zu den kleinsten Nebendarstellern sind die Schauspieler exzellent gewählt. Peter Dinklage in der Rolle Tyrion Lannisters sticht besonders heraus. Zu Recht gewann er einen Emmy für die Darstellung der komplexen und interessanten Figur.

All das ist eingebettet in eine Inszenierung, die sich in ihrer Kunstfertigkeit vor teureren Kinoproduktionen im gleichen Genre nicht verstecken muss. "Game of Thrones" reiht sich auf einer Stufe neben anderen herausragenden Fernsehproduktionen der letzten Jahre wie "Die Sopranos" oder "The Wire" ein. Thematisch frischer ist sie allemal.

Michael Domke/Filmreporter.de

Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer

Bewertung

Bewertung
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8,0 (2 User)
7,0 (Filmreporter)

Meinungen

Von Intriganten und anderen Bösewichten

Wow - habe nun die erste Staffel gesehen und bin beeindruckt. Man muss nicht einmal Fan von fantasygefärbten Mittelalterfilmen sein, um sich von der Serie mitreißen zu lassen.... mehr

07.05.2012 11:47 Uhr - BillyBob
Perfekte Serie

Wie die literarische Vorlage schafft es auch die HBO-Serie das Fantasy-affine Mittelalter-Setting für Fans politischer Intrigen zu erschließen. Die Figuren wirken glaubwürdig... mehr

22.12.2011 12:24 Uhr - Nihil

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