| Originaltitel | The Rum Diary | |
| Alternativ | Hunter S. Thompson's The Rum Diary | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | USA 2011 | |
| Kinostart | 02.08.2012 (Wild Bunch) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 120 min. | |
| Regie | Bruce Robinson | |
| Darsteller | Johnny Depp, Aaron Eckhart, Michael Rispoli, Amber Heard, Richard Jenkins, Giovanni Ribisi | |
| Homepage |
http://www.rumdiarythemovie.com |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Nachdem seine Karriere in New York nicht wie erhofft gelaufen ist, lässt sich der aufstrebende Journalist Paul Kemp (Johnny Depp) nach Puerto Rico anwerben, wo er die örtliche Zeitung auf Vordermann bringen soll. Anstatt seiner Arbeit nachzugehen erliegt er dem Charme der karibischen Insel und verliert sich mit seinen Kollegen im pulsierenden Nachtleben.
Als Paul der schönen Chenault (Amber Heard) begegnet, verfällt er ihr hoffnungslos. Das Problem ist nur, dass diese bereits mit dem einflussreichen Geschäftsmann Sanderson (Aaron Eckhart) liiert ist. Dieser plant, in ein Luxushotel sowie luxuriöse Ferienwohnungen auf einer unberührten Insel vor Puerto Rico zu investieren. Um das dubiose Vorhaben zu lancieren, braucht er positive Presse. Kemp gerät in einen Gewissenskonflikt: Soll er auf das lukrative Angebot Sandersons eingehen oder seinem Berufsethos treu bleiben und kritisch berichten?
Nach "Fear and Loathing in Las Vegas" (1998) spielt Johnny Depp erneut in der Adaption eines Werkes des von ihm verehrten Schriftstellers Hunter S. Thompson. Den gleichnamigen Roman "Rum Diary" hat Thompson bereits 1959 geschrieben. Unveröffentlicht landet das Werk jedoch im Keller des Schriftstellers. Jahre später stoßen Thompson und Depp auf dem Anwesen des Literaten zufällig auf das Buch. Nach der gemeinsamen Lektüre des Manuskripts ist Depp von dessen Qualität überzeugt und überredet seinen Freund Thompson, es zu veröffentlichen.
Noch bevor das Vorhaben in die Tat umgesetzt ist, planen die beiden zudem die Verfilmung des Romans. Als Regisseur hat der Schauspieler von Anfang an Bruce Robinson im Sinn, der zuvor mit der Tragikomödie "Withnail & I" (1989) auf sich aufmerksam machte. Ginge es nach Depp, sollte Robinson bereits "Fear and Loathing in Las Vegas" inszenieren. Der hatte sich jedoch nach zwei künstlerisch und kommerziell enttäuschenden Filmen, der Groteske "Kopf an Kopf" (1989) und dem düsteren Thriller "Jennifer 8 ist die Nächste", von der Regietätigkeit zurückgezogen und wollte nur dann wieder einen Film inszenieren, wenn er auch das Drehbuch dazu verfasst hat. Da bei "Fear and Loathing in Las Vegas" bereits ein Skript vorlag, kam die Zusammenarbeit nicht zustande.
Als Drehbuchautor von "Rum Diary" ist Robinson recht frei mit Thompsons Vorlage umgegangen. Ohne sich an Handlungsdetails zu orientieren, ging es ihm vor allem darum, dem Geist des Romans gerecht zu werden. 'Im ganzen Drehbuch findet man vielleicht drei Zeilen, die von Hunter stammen. Ich wollte ihn auf keinen Fall kopieren', so Robinson. Eine der wesentlichen Änderungen, die er vorgenommen hat, betrifft die Hauptfigur. Während sich diese im Roman in zwei Charaktere aufspaltet, hat Robinson sie im Drehbuch zu einer verschmolzen.

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