| Originaltitel | Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring |
| Genre | Fantasy, Abenteuer |
| Land & Jahr | Neuseeland/USA 2000 |
| Kinostart | 19.12.2001 (Warner Bros. Pictures) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 178 min. |
| Regie | Peter Jackson |
| Darsteller | Elijah Wood, Noel Appleby, Sean Astin, Sala Baker, Sean Bean, Cate Blanchett |
| Links | IMDB |
Mittelerde droht die Unterwerfung durch das Böse. Sauron (Sala Baker), Mordors erstarkender Herrscher der Dunkelheit, versucht erneut die Herrschaft über ganz Mittelerde an sich zu reißen. Der mächtige Zauberer Saruman (Christopher Lee) und seine verbündeten Kreaturen machen sich auf die Suche nach dem Ring, der Sauron eine fast unbeschränkte Macht geben würde. Doch der gilt als verschollen und ist befindet sich nun im Besitz des kleinen, nacktfüßigen Hobbits Bilbo Baggins (Ian Holm). Dieser gibt ihn an seinen Neffen Frodo Baggins (Elijah Wood) weiter. Frodo macht sich mit acht Gefährten auf die gefährliche Reise, den Ring in den Tiefen des Berges Orodruin zu vernichten. Denn nur das Feuer, das ihn schmiedete, kann ihn vernichten. Mit dem mutigen kleinen Helden ziehen der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies), der alte Zauberer Gandalf (Sir Ian McKellen), die Menschen Aragorn (Viggo Mortensen) und Boromir (Sean Bean), der Elb Legolas Greenleaf (Orlando Bloom) und die Hobbits Samwise 'Sam' Gamgee (Sean Astin), Peregrin 'Pippin' Took (Billy Boyd) und Meriadoc 'Merry' Brandybuck (Dominic Monaghan). Doch nicht nur Zauberer, Orks und andere Verbündete des Bösen trachten den neun Gefährten nach Ring und Leben, auch der Ring selbst entfaltet seine destruktive Macht. Den Freunden steht eine lange, gefährliche Reise bevor.
J.R.R. Tolkiens Trilogie "Lord Of The Rings" (zu deutsch: Der Herr der Ringe) hat seit seinem Erscheinen mehr als 200 Millionen begeisterter Leser gewonnen. Das außergewöhnliche Werk wurde mehrfach zum Buch des Jahrhunderts gewählt, Tolkien mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Als Peter Jackson begann, die 300-Millionen-Dollar-Verfilmung zu wagen, wurde er bald mit der Macht Fans konfrontiert. Die Proteste gegen die geplanten Eingriffe in das Werk erreichten derartige Ausmaße, dass Jackson und Produktionsfirma New Line Cinema sich schließlich entschieden, eine möglichst werkgetreue Verfilmung zu realisieren. Aus der Not machten sie eine Tugend und luden eingefleischte Fans zum Set, gaben ihnen Statistenrollen und suchten aktiv ihre Unterstützung für das Projekt. Die Mammutproduktion sorgte in Neuseeland zeitweise nahezu für Vollbeschäftigung.
Herausgekommen ist eine von Kameramann Andrew Lesnie phantastisch gefilmte, beeindruckende Phantasiewelt. Mit Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler und Cate Blanchett sind die Hauptdarsteller überzeugend besetzt - obwohl gerade die Besetzung von Liv Tyler im Vorfeld für Unmut gesorgt hatte. Den Trickspezialisten gelang es, die Hobbitdarsteller schrumpfen zu lassen, ohne den Charakter von Computeranimationen zu erzeugen.
Jackson lässt trotz 178 Minuten Spielzeit keine Längen aufkommen. Er treibt beständig die Handlung voran, ohne von einer Actionsequenz zur nächsten zu hetzen. Ihm gelingt es, den wichtigen Charakteren Leben einzuhauchen. Nach der größten Schlachtszene der Filmgeschichte - die eigentlich nur die Vorgeschichte beschreibt - lässt er sich ausreichend Raum, die Kultur und Eigenart der Hobbits zu beschreiben. Es gelingt ihm nicht nur die zahlreichen Actionelemente effektvoll in das Geschehen einzubauen, auch vermag er ohne großen Pathos Emotionen aufzubauen. "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" fesselt bis zur letzten Minute. Er richtet sich nicht an ein spezielles Publikum, nicht nur an die zahllosen Leser und Fans. Das liegt an der Vielschichtigkeit der literarischen Vorlage, die viele - unterschiedlich motivierte - Zugänge bietet, an der werkgetreuen und phantasiereichen filmischen Umsetzung, der gelungenen Regie und nicht zuletzt dem verinnerlichten Spiel der Darsteller. Die lange Drehzeit und die bizarrschöne Natur Neuseelands hat ihnen sicherlich dabei geholfen, in die Figuren zu schlüpfen.

Das beste der genzen Extras ist definitiv der Kurzfilm der MTV-Verarsche.... Eyes up here, Frodo! :)
15.01.2009 14:29 Uhr - Llewellyn

Also ich habe "Die Gefährten" jetzt schon öfters geguckt, und wie alle HdR Filme ist er toll, wenn auch manchmal etwas anstrengend, besonders wenn man ihn schon kennt. Aber... mehr
30.11.2008 18:04 Uhr - juno
Das Buch ist im Grunde unverfilmbar, und doch hat Peter Jackson es geschafft Teil 1 wunderbar in Szene zu setzten, einige fürs Buch wichtige Details im Film unwichtig gemacht... mehr
24.09.2008 08:17 Uhr - VictoryaParker

Keine Frage: Er wird als der Mann in die Filmgeschichte eingehen, der das Unfassbare wahr gemacht und das Unverfilmbare verfilmt hat: Regisseur Peter Jackson... weiter
Orlando Bloom ("Herr der Ringe") ist zum Botschafter des Kinderhilfswerks Unicef ernannt worden. Sein Engagement gilt sauberem Wasser für die dritte Welt. weiter