| Originaltitel | Comme un chef | |
| Alternativ | The Chef | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | Frankreich 2012 | |
| Kinostart | 07.06.2012 (Senator Film Verleih) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 84 min. | |
| Regie | Daniel Cohen | |
| Darsteller | Jean Reno, Michaël Youn, Raphaëlle Agogué, Julien Boisselier, Salomé Stévenin, Serge Larivière | |
| Homepage |
http://www.KochenIstChefsache.senator.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:4.0
Anzahl User:1
Noch keine Userkommentare Redaktion:5.0
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Jacky Bonnot (Michaël Youn) ist ein äußerst talentierter Koch. Am heimischen Herd experimentiert er mit Zutaten, Rezepten und Methoden der besten Köche des Landes. Doch seine Ansprüche machen es ihm schwer, einen Job zu behalten. In einer Kantine für Fernfahrer will jedenfalls niemand etwas von seinen ausgefeilten Kreationen wissen. Seine Abneigung gegen Steak mit Pommes kostet ihn auch diese Stelle - sehr zum Leidwesen seiner Freundin Béatrice (Raphaëlle Agogué).
Auch Jackys großes Idol hat ebenfalls zu kämpfen. Alexandre Lagarde (Jean Reno) kämpft um seine Reputation. Dem Drei-Sterne-Koch sitzt sein Chef im Nacken, der ihn als Werbefigur für Fertiggerichte missbrauchen möchte. Zudem kann nur ein revolutionäres Menü Lagarde vor dem Verlust eines Sterns retten. Doch dem alten Hasen sind längst die Ideen ausgegangen. Kann sein größter Anhänger Jacky ihn vor der Katastrophe bewahren?
Den Preis für die innovativste Komödie gewinnt "Kochen ist Chefsache" mit Sicherheit nicht. Der Plot besteht aus einer konventionellen Underdog-Geschichte. Gerade die Anleihen an den Pixar-Animations-Erfolg "Ratatouille" sind offensichtlich. Ein unterschätzter Koch überwindet alle Widerstände, um es zum anerkannten Messias der Gourmands zu bringen. Die sympathische Ratte aus Pixars Animationsabenteuer findet in "Kochen ist Chefsache" ihr Gegenstück in einem Clown. Jacky (Michaël Youn) ist zwar äußerst schusselig, dabei aber ein herzensguter und talentierter Koch. Alexandre (Jean Reno) ist so wohlmeinend wie verbittert und arrogant.
Die Inszenierung ist handwerklich einwandfrei und routiniert. Der eine oder andere kreative Regieeinfall hätte aber nicht geschadet. Trotzdem versprüht "Kochen ist Chefsache" einen gewissen Charme. Der speist sich aus der Verknüpfung kulinarischer Begeisterung, französischer Lebensart und den Darstellern. Am Ende bleibt "Kochen ist Chefsache" ein Häppchen für den kleinen Hunger.
