Act of Valor - 2012 - FILMREPORTER.de
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Film: Act of Valor

                             
OriginaltitelAct of Valor
AlternativI Am That Man; The Only Easy Day Was
GenreAction, Abenteuer
Land & Jahr USA 2012
Kinostart    24.05.2012 (Universum Film)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 111 min.
RegieMike McCoy, Scott Waugh
DarstellerAlexander Asefa, Jeffrey Barnachea, Kenny Calderon, Rual Canizales II, Andrea Castro, Sam Cespedes
Homepage http://www.actofvalor.com
http://www.actofvalor-film.de
Links IMDB

Inhalt

Eine CIA-Agentin gerät in Costa Rica in Bedrängnis, als sie von einem international gesuchten Waffenschmuggler und dessen Privatarmee verschleppt wird. Um sie aus der Notlage zu befreien, wird eine Spezialeinheit der US Navy losgeschickt. Die Soldaten finden dabei heraus, dass der USA ein gewaltiger Terroranschlag bevorsteht. Daher werden sie auf eine riskante Mission gesendet. Sie sollen die Drahtzieher der Terroristen aufzuspüren und ausschalten. Die Spur führt ins Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA, was schon wegen der dort tätigen Drogenkartellen viele Gefahren birgt. Nur mit äußerster Disziplin und ihrem Zusammenhalt wird es den Elitesoldaten möglich sein, erfolgreich ihren Auftrag auszuführen.

Kritik

"Act of Valor" ist ein Action-Kriegsfilm der Regisseure Mike McCoy und Scott Waugh. Diese erzählen eine fiktive Geschichte, die auf realen Einsätzen der amerikanischen Armee basieren soll. Eine Spezialeinheit der US Navy soll eine CIA-Agentin aus den Fängen eines internationalen Waffenschmugglers befreien und erfährt dabei, dass ein gewaltiger Terroranschlag gegen die USA geplant ist. Die Protagonisten werden von aktiven Elitesoldaten gespielt, um so eine größere Authentizität herzustellen. Das Drehbuch stammt von Kurt Johnstad, der schon für die actionreiche Comicverfilmung "300" am Drehbuch mitgeschrieben hat.

Der Titel "Act of Valor" - zu deutsch 'Ein Akt von Tapferkeit' - sagt eigentlich alles: Es geht um militärisches Heldentum. Die Protagonisten kämpfen sich durch mehrere Missionen und beweisen dabei, wie gut die Streitkräfte der USA funktionieren. Leider haben die Regisseure Mike McCoy und Scott Waugh bei all ihrer ganz offensichtlichen Begeisterung für die Militärs vergessen, eine Geschichte zu erzählen. So sind die Kampfepisoden mehr schlecht als recht miteinander verknüpft.

Das inzwischen sattsam bekannte Feindbild besteht aus Terroristen. Für die Besetzung der Protagonisten hat man auf aktive Elitesoldaten zurückgegriffen. Dementsprechend wenig schauspielerisches Talent ist zu finden. Daran ist auch das Drehbuch schuld. Entweder geben die Soldaten pseudo-coole Witze von sich oder sie müssen ihren Emotionen freien Lauf lassen, wenn es darum geht, gute Amerikaner zu sein. "Act of Valor" ist patriotischer Stumpfsinn der langweiligsten Art, der außer Pathos und Gewalt nichts zu bieten hat. Bei diesem Werbefilm für die amerikanische Armee sind gerade mal die Action-Szenen gut inszeniert. Aber auch hier ist die gewählte Perspektive eines Ego-Shooters eher fragwürdig. Bedenklich ist, dass es dieser eindimensionale Action-Kriegsfilm zwischenzeitlich sogar auf Platz Eins der amerikanischen Kinocharts schaffte.

Act of Valor

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