| Originaltitel | The Way | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | USA/Spanien 2010 | |
| Kinostart | 21.06.2012 (Koch Media) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 123 min. | |
| Regie | Emilio Estevez | |
| Darsteller | Martin Sheen, Emilio Estevez, Deborah Unger, Yorick van Wageningen, James Nesbitt, Tchéky Karyo | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Tom Avery (Martin Sheen) ist ein erfolgreicher kalifornischer Augenarzt. Seine Freizeit verbringt er mit Freunden vor allem beim Golf spielen. Mit Menschen, die keinen klassischen Karriereweg verfolgen, kann Tom hingegen nicht viel anfangen. So auch nicht mit seinem Sohn Daniel (Emilio Estevez), der seinen Job gekündigt hat, um in durch die Welt zu reisen und schließlich auch den Jakobswegs wandert. Der Kontakt zu seinem Vater ist nur noch sporadisch, insbesondere seit Toms Frau verstorben ist.
Während einer seiner Golfrunden, ereilt Tom ein weiterer Schicksalsschlag. Am Telefon teilt ihm ein französischer Polizist mit, dass sein Sohn auf dem Weg nach Santiago de Compostela tödlich verunglückt ist. Sofort bricht Tom nach Frankreich auf, um die sterblichen Überreste seines Sohnes in die USA zu überführen. Vor Ort beginnt der Augenarzt sich die Frage zu stellen, was Daniel am Jakobsweg wohl fasziniert hat. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und seinem Sohn die letzte Ehre zu erweisen, begibt sich Tom schließlich selbst auf eine Pilgerreise.
"Dein Weg" hat in vielerlei Hinsicht einen intimen Charakter. So beruht das Drama von Emilio Estevez lose auf Jack Hitts autobiografischem Bericht "Off the Road: A Modern-Day Walk Down the Pilgrim's Route into Spain". Darin beschrieb dieser seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg. In "Dein Weg" ist er in der Rolle des von James Nesbitt verkörperten Jack zu erkennen, nimmt im Gegensatz zum Buch jedoch nur eine Nebenrolle ein.
Noch intimer wird das Drama durch die Besetzung der Hauptrollen. Martin Sheen und Estevez sind auch im echten Leben Vater und Sohn. Als gläubige Katholiken wanderten sie bereits lange vor dem Filmprojekt Teile des Jakobswegs. Den beiden gelingt es auch dessen Anziehungskraft aufzuzeigen. Das Zusammenspiel von Musik und Kameraführung unterstreicht diese Faszination. Schade ist nur, dass die Geschichte trotz aller positiven Voraussetzungen nicht berührt, was insbesondere an den unzureichend ausgearbeiteten Nebenfiguren liegt.
