To Rome with LoveInhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerienKritikDVDsbewerten
© TOBIS Film

To Rome with Love

OriginaltitelTo Rome with Love
AlternativThe Bop Decameron (Arbeitstitel); The Wrong Picture (Arbeitstitel)
GenreKomödie
Land & Jahr Spanien/USA/Italien 2012
Kinostart02.08.2012 (Ascot Elite Entertainment Group)
FSK & Länge 110 min.
RegieWoody Allen
Darsteller Judy Davis, Flavio Parenti, Roberto Benigni, Alison Pill, Alessandro Tiberi, Alessandra Mastronardi
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
User:4.0
Anzahl User:1
Noch keine Userkommentare
Redaktion:7.0

Film: Inhalt

Nachdem Woody Allen zuletzt London, Barcelona und Paris filmische Liebeserklärungen machte, widmet er sich nun in "To Rome with Love" der italienischen Hauptstadt. Wie schon in "Ich sehe den Mann deiner Träume" macht er dies erneut mit den erzählerischen Mitteln des Episodenfilms, wobei Dreh- und Angelpunkt der einzelnen Handlungsstränge die Ewige Stadt ist. Eine der vier inhaltlich nicht miteinander zusammenhängenden Episoden handelt von dem alternden Architekten John (Alec Baldwin), der in Rom mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Er trifft hier auf den jungen Architekturstudenten Jack (Jesse Eisenberg), den er von einem folgenschweren Fehler abhalten will.

In einer Sinnkrise befindet sich auch der ehemalige Opernregisseur Jerry (Woody Allen). Gemeinsam mit seiner Frau Phyllis (Judy Davis) reist er nach Rom, um den Verlobten seiner Tochter kennenzulernen. Mehr als vom Fast-Schwiegersohn ist der Amerikaner jedoch von dessen Vater Giancarlo (Fabio Armiliato) beeindruckt, der sich als talentierter Sänger entpuppt. In der dritten Episode gerät das junge Pärchen Antonio (Alessandro Tiberi) und Milly (Alessandra Mastronardi) an einen Wendepunkt ihrer Beziehung. Milly verirrt sich in den Straßen Roms und gerät an einen berühmten italienischen Schauspieler, der sie rücksichtslos verführen will. Antonio muss zwischenzeitlich statt seiner Frau Prostituierte Anna (Penélope Cruz) seinen Verwandten vorstellen. Die letzte Episode kreist um den einfachen Angestellten Leopoldo (Roberto Benigni), der eines Tages mit der Tatsache konfrontiert wird, ein berühmter Mann zu sein.

Film: Kritik

Rom ist eine Stadt der Liebe, diesem Klischee kann sich auch Woody Allen in "To Rome with Love" nicht entziehen. Er zeigt, wie sich Paare finden, verlieben, in Krisen geraten und sich wieder trennen. Wie schon in "Ich sehe den Mann deiner Träume" ist Allens Blick auf die Irrungen und Wirrungen des Menschen nicht der eines Moralisten. Er macht sich lustig, spottet, aber er verurteilt nicht. Man mag es dem Regisseur jedoch nicht verübeln, wenn seine Filme zuletzt den Biss eingebüßt haben, die sie früher hatten. Damit einher geht schließlich eine der Altersweisheit geschuldete Anschauung, die den Menschen und seine Handlungen als Phänomene einer übergeordneten geistigen Wahrheit betrachtet.

Es ist eine deterministische Anschauung, die Allen nicht zuletzt mit William Shakespeare teilt. Das Leben ist eine 'Geschichte voller Lärm und Wut und bedeutet nichts', zitiert Allen den englischen Dichter in "Ich sehe den Mann deiner Träume". Über dieses Leben verzweifelt man nicht, darüber lacht man.

To Rome with Love

Bewertung abgeben

Bewertung
0122334455667788991010
4,0 ( Skala: 1-10, 1 User)
7,0 (Filmreporter)
Anzahl Userkommentare: 0

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Amazon

Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss

Galerie

Woody Allen scheint sich eine europäische Hauptstadt nach der anderen vorzunehmen. Nach "Vicky Cristina Barcelona" und "Midnight in Paris" verschlägt es den New Yorker... mehr

Kritik

Woody Allen wieder in "To Rome with Love" wieder auch vor der kamera

Woody Allens magisches Rom

Nach London, Barcelona und Paris ist Rom an der Reihe. In der Ewigen Stadt siedelt Woody Allen seine neueste Komödie an. Wie so oft steht ihm hierfür eine... weiter

Trailer

Woody Allen bringt Jesse Eisenberg als Architekturstudent Jack in die Bredouille. Als dessen Freundin Sally (weiter...
To Rome with LoveInhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerienKritikDVDsbewerten
© 2013 Filmreporter.de