| Originaltitel | Ni à vendre ni à louer | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | Frankreich 2011 | |
| Kinostart | 05.07.2012 (Movienet Film) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 77 min. | |
| Regie | Pascal Rabaté | |
| Darsteller | Jacques Gamblin, María de Medeiros, François Damiens, Francois Morel, Dominique Pinon, Arsène Mosca | |
| Homepage |
http://www.holidaysbythesea.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Frankreich im Sommer. Nicht nur Urlauber aus dem Ausland, auch viele Franzosen machen Urlaub an der Küste. Die verschiedensten Charaktere treffen so in der beschaulichen Kleinstadt an der Atlantik-Küste zusammen. Ein älteres Ehepaar ist im Wohnwagen unterwegs, zwei Punks trampen durch die Gegend und auch die klassische Kleinfamilie macht sich auf den Weg.
Doch nicht alles spricht für eine Urlaubsidylle. So mancher Urlauber gibt ungeniert seine Nacktheit preis, was nicht von jedem gerne gesehen wird. Und auch sadomasochistische Neigungen werden schamlos ausgelebt. Dazu führt ein zunächst harmloses Ereignis zu einer brisanten Situation. Als ein Mann am Strand seinen Drachen steigen lässt, verheddert sich eine Urlauberin im Seil des Fluggeräts und entschwindet ebenfalls in die Luft. Letztlich muss sich jeder Feriengast mit kleinen oder größeren Problemen auseinandersetzten, bevor er die angestrebte Erholung auch wirklich genießen darf...
So ziemlich jeder von uns kennt doch die typischen Elemente eines Urlaubs am Meer. Klischeebeladene Charaktere, die immer nach dem gleichen Muster agieren und Örtlichkeiten, die in keinem Ferienort fehlen dürfen. Es gibt den Strand, die Zeltplätze und Hotels, kleine Restaurants und Bars. Die sich dort tummelnden Urlauber werden von Pascal Rabaté in "Holidays by the Sea" als Prototypen gezeichnet.
Dabei lässt der Regisseur seine Figuren wortlos agieren. Taten und Mimik der Protagonisten sollen dem Zuschauer die Geschichte und ihre Figuren näher bringen. Das funktioniert überwiegend auch: Rentnerehepaare sitzen stumm vor ihrem Campingwagen und Familienväter weisen gestikulierend und mit genervter Mine ihren Nachwuchs zurecht. In krassen Gegensatz dazu werden die sexuellen Ausschweifungen einiger nicht so traditionellen Urlauber präsentiert. Das ergibt einen interessanten Wechsel vom gewohnten Spektrum und Randgruppen unserer Gesellschaft. Doch ist das Fehlen der Sprache auf Dauer etwas anstrengend.
Einige ausdrucksvolle Dialoge hätten der Inszenierung sicher gut getan. Stattdessen tendieren viele Szenen zu sehr zum Slapstick, um das Fehlen der verbalen Kommunikation mit teilweise übertriebenen Gesten zu kompensieren. Auch die hektische Instrumentalmusik fördert diesen Eindruck. "Holidays by the Sea" hat daher zwar einen interessanten Ansatz und eine gute Beobachtungsgabe, leidet aber an seiner filmischen Umsetzung, die zu albern geraten ist.
