| Originaltitel | Für Elise | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Deutschland 2012 | |
| Kinostart | 11.10.2012 (farbfilm verleih) | |
| FSK & Länge | 93 min. | |
| Regie | Wolfgang Dinslage | |
| Darsteller | Jasna Fritzi Bauer, Christina Große, Hendrik Duryn, Katharina Eckerfeld, Annekathrin Bürger, Marie-Anne Fliegel | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Seit dem Tod ihres Vaters muss die 14-jährige Elise (Jasna Fritzi Bauer) mit ansehen, wie ihre Mutter Betty (Christina Große) verzweifelt neuen Halt im Leben sucht. Alle Beziehungen, welche die 38-Jährige eingeht, endet mit einer Enttäuschung - sowohl für sie, als auch für ihre Tochter. Letztere flüchtet zunehmend vor der Realität und sucht im Klavierspielt ihr Heil.
Als Betty Ludwig (Hendrik Duryn) kennenlernt, bahnt sich eine Wendung in beider Leben an. Während die Mutter glaubt, endlich den richtigen Partner gefunden zu haben, reagiert die Tochter zunächst skeptisch. Zu viele Männer hat Betty mit nach Hause gebracht - keiner war je geblieben. Allmählich öffnet sich Elise gegenüber Ludwig. Beide kommen sich näher, bis Mutter und Tochter Rivalinnen um die Gunst des Mannes sind.
Wie schon Christian Klandt "Little Thirteen" verdichtet auch Wolfgang Dinslage in seinem Kinodebüt eine Mutter-Tochter-Beziehung zu einem Gesellschaftsbild, in dem die Generationen ihre Rollen tauschten.
In dem Maße, wie die Eltern wegen Identitäts- und Beziehungsprobleme ihrer Erziehungspflicht vernachlässigen, muss der Nachwuchs selbst Verantwortung übernehmen. In "Für Elise" führt das nicht nur zur Entfremdung zwischen Mutter und Tochter, sondern hat auch zur Folge, dass die Tochter die fehlende Wärme und Aufmerksamkeit in der Liebe zu einem älteren Mann sucht.
