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Samsara

OriginaltitelSamsara
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr USA 2011
Kinostart23.08.2012 (Central Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 139 min.
RegieRon Fricke
Homepage http://barakasamsara.com
http://www.barakasamsara.de
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
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Film: Inhalt

1992 begab sich Ron Fricke mit seiner Kamera auf Reisen, um für seine meditative Dokumentation "Baraka" die Mannigfaltigkeit der Welt in wort- und kommentarlosen Bildern einzufangen. Er drehte dabei auf dem selten verwendeten 70 mm Material, um seine Eindrücke in schärferen und detailreicheren Aufnahmen festzuhalten. Das Ergebnis war ein Film, der für die Schönheit und Erhabenheit der Welt aber auch deren Schattenzonen eine adäquate filmische um Setzung fand.

Damit gab der Filmemacher auch die ästhetische Richtung für "Samsara" vor. Fünf Jahre bereiste Fricke mit seinem Produzent Mark Magidson 25 Länder. Dabei drehten sie unter anderem in Japan, Indien, China, Myanmar, Äthiopien, Frankreich und der Türkei. Ihr Ziel war, die im Sanskrit-Wort "Samsara" enthaltene Aussage über den ewigen Reigen des Lebens, dem Kreislauf von Werden und Vergehen in Bildern einzufangen.

Film: Kritik

Ron Fricke beginnt seine Karriere 1982 als Kameramann von Godfrey Reggios Klassiker "Koyaanisqatsi - Prophezeiung". Der Film hat mit seiner Aneinanderreihung von unkommentierten Bildern eher essayistischen als dokumentarischen Charakter. Dieses ästhetische Prinzip macht sich Fricke zehn Jahre später in seiner Regiearbeit "Baraka" zu Eigen und wiederholt das Stilmittel auch in "Samsara". Die im Regiedebüt erfolgreich erprobte Methode, auf 70mm zu filmen, treibt Fricke in seiner zweiten Arbeit konsequent weiter, indem er die analogen Aufnahmen in einem aufwendigen Prozess digitalisiert. Das Ergebnis sind noch schärfere und detailreichere Bilder. Damit fängt der Regisseur nicht nur die Schönheit und Erhabenheit der unberührten Natur ein, sondern rückt auch die Schattenzonen der menschlichen Zivilisation präzise ins Bild. So setzt er neben Landschaftsaufnahmen immer wieder Bilder, die den Wahnsinn des modernen Produktionsprozesses zeigen. Er begibt sich mit seiner Kamera in Schlachthöfe und in Fabriken, zeigt, wie Tiere getötet und Menschen von Fließbändern verschluckt werden. Die pervertierte Entfremdung des Menschen von seinen Ursprüngen - auch das ist eine Speiche im sich ewig drehenden Rad des Lebens.

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