| Originaltitel | 24-7: The Passion of Life | |
| Alternativ | 24/7 The Passion of Life | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Deutschland 2006 | |
| Kinostart | 24.07.2012 (WTP International) | |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 115 min. | |
| Regie | Roland Reber | |
| Darsteller | Mira Gittner, Marina Anna Eich, Christoph Baumann, Michael Burkhardt, Reinhard Wendt, Lydia Hippel | |
| Homepage |
http://www.24-7derfilm.de/ |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:7.5
Anzahl User:2
Anzahl Userkommentare:1
Redaktion:6.0
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24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Ständig ist der Mensch auf der Suche nach Leidenschaft, Lust und Leiden. Auch Hoteliertochter Eva (Marina Anna Eich). Nur weiß sie noch nichts davon. Ihr Leben drehte sich bisher nur um das künftige Hotelerbe und Männer, mit denen sie nichts anfangen konnte. Bis ihr eines Tages die Soziologin Magdalena (Mira Gittner) über den Weg läuft, die unter dem Pseudonym "Lady Maria" in einem SM -Studio arbeitet.
Neugierig entdeckt Eva die für sie neue und befremdliche Welt der schmerzhaften Lüste und Sehnsüchte. Da gibt es "Gummisau", der ständig mit einer Schweinemaske rum läuft und sich züchtigen lässt. Oder Bello, der wie ein Hund behandelt werden will und sich freut, wenn jemand mit ihm "Gassi" geht. Der 80 jährige Karl-Friedrich (Reinhard Wendt) alias "Elfriede" assistiert seiner Lady Maria bereits seit vielen Jahren unterwürfig und empfindet ihre Gesellschaft als Gnade. Eva sucht sich für ihre Abenteuer ins Reich der Sexualität zunächst einen Swingerclub aus, wo sie Mike (Michael Burkhardt) kennen lernt. Mit ihm erlebt sie nie gelebte Wünsche und Sehnsüchte. Kompliziert wird die Beziehung erst, als sich Mike ernsthaft in Eva verliebt. Als ihr Vater (Zoltan Paul) von ihrem neuen Umfeld erfährt, kommt es zum Bruch.
Regisseur Roland Reber ist es gelungen, ein Tabuthema poetisch aufzubereiten. Vor allem die eindringlichen Bilder in Kombination mit der außergewöhnlichen Musik machen "24/7 The Passion of Life" zu einem intellektuellen Kunstwerk. Da die Handlungen im Domina-Studio in einen religiösen Kontext gesetzt werden, ist zu erwarten, dass die Amtskirche wohl kaum ihren Segen dazu gibt, was angesichts des Themas eh nicht zu erwarten ist.
Aber darauf kommt es dem Regisseur auch nicht an. Er fordert mit seinem Werk mehr Toleranz und möchte mit der falschen Doppelmoral in unserer Gesellschaft aufräumen. "Jeder von uns hat mit Sicherheit den einen oder anderen in seinem Bekanntenkreis, der der SM-Szene angehört, aber keine Ahnung davon hat". Gedreht wurde in einem echten Domina-Studio. Neben den Schauspielern wirkten auch einige Laiendarsteller aus der SM- und Swingerclub -Szene mit, was das Ganze noch authentischer macht.
