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Blues Brothers

OriginaltitelThe Blues Brothers
GenreKomödie
Land & JahrUSA 1978
Kinostart16.10.1980 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 12 Jahren• 130 min.
RegieJohn Landis
DarstellerJohn Belushi, Dan Aykroyd, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, Aretha Franklin
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Sie sind vorbestrafte Musiker mit einem großen Herz für Waisenkinder und den Blues! Die Rede ist von Jake (John Belushi) und Elwood (Dan Aykroyd) Blues. Mit Rückendeckung des Herrn und einem schrottreifen ehemaligen Polizeiauto wollen die Brüder jenes Waisenhaus vor dem Ruin retten, in dem sie aufgewachsen sind. Ein Konzert soll den notwendigen Geldsegen bringen, doch dafür muss erst die alte Band zusammengetrommelt werden. Das Unternehmen droht bereits an dieser Voraussetzung zu scheitern, denn die lassen sich nur widerwillig überzeugen, denn sie haben in der Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit dem chaotischen Brüderpaar gemacht. Aber die Zeiten haben sich geändert, Jake und Elwood Blues sind nun im Auftrag des Herrn unterwegs. Und dieser Auftrag entschuldigt kleinere und größere Gaunereien. So dauert es nicht lange, bis ihnen die gesamte Polizei von Illinois, eine verärgerte Country-Band, eine wildgewordene Gruppe Neo-Nazis, die Nationalgarde und Jakes Ex-Verlobte (Carrie Fisher) auf den Fersen sind.

Kritik

Es gab sie tatsächlich, und zwar schon vor Entstehung des Kultfilms: John Belushi und Dan Aykroyd traten 1977 erstmals gemeinsam in der NBC-Saturday-Night-Live-Show als "Blues Brothers" auf. Durch die große Euphorie, die ihnen zuteil wurde, entschlossen sie sich, auch außerhalb der Fernsehshow aufzutreten. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Blues-Brothers leistete ihre Band, die aus elitären Musikern bestand. Sie hatten bereits Miles Davis und Frank Zappa auf der Bühne musikalisch unterstützt. Die Musik der Blues Brothers unterschied sich von der angesagten Discomusik der 1970er und 1980er Jahre. Viele ihrer Lieder basierten trotz des Stil gebenden Namens auf Rock und Soul-Elementen. Für die weltweite Popularität sorgte schließlich der 1980 entstandene Film "Blues Brothers" von John Landis.

Nur wenige Jahre nach der Uraufführung von "Blues Brothers" wurde der Film zum Kultobjekt. Das unvergessliche Outfit aus schwarzer Sonnenbrille, schwarzem Hut und schwarzem Anzug (egal, zu welcher Nacht- oder Tageszeit), das ausrangierte Auto, die coole Groove-Musik und natürlich die nicht enden wollenden Autoverfolgungsjagden brannten sich ins Gedächtnis der Film- und Musikfans ein. Allein die letzte Filmszene, in der sich die Blues Brothers eine gigantische Verfolgungsjagd mit der Polizei liefern, ging in die Filmbücher ein: In keinem anderen Film wurden bis dato mehr Polizeiautos verschrottet. Die humoristischen Nuancen spielen eine nicht minder wichtige Rolle. Pointiert, ironisch und voller schwarzem Humor können Jake und Elwood Blues aber auch anders. Mit demonstrativ starren und teilweise ausdruckslosen Gesichtszügen verstärken sie die Situationskomik noch. Ebenfalls zu Kult wurden ihre Tanzbewegungen, bei denen man sich das eine oder andere Mal über die Verrenkungskünste wundert. Da stört es wenig, dass viele Szene ohne großartiges dramaturgisches Konzept aneinandergereiht wurden.

"Blues Brothers" besticht aber insbesonders auch mit seiner Musik und den vielen Stars der Blues- und Soulszene. Das Duo konnte zahlreiche Musikgrößen gewinnen. James Brown als Prediger mit direktem Draht zu Gott, Aretha Franklin als religiöse Restaurantbesitzerin, Ray Charles als blindem Musikgeschäftsbetreiber, Cab Calloway, Matt Murphy und, und, und... Sie alle trugen zum Erfolg bei. In der 1998 inszenierten Fortsetzung "Blues Brothers 2000" versuchte Regisseur John Landis erneut, am Erstlings-Erfolg anzuschließen. Jedoch ohne Erfolg. Zudem musste Dan Aykroyd ohne John Belushi auftreten, der nur zwei Jahre nach "Blues Brothers" 1982 an einer Überdosis Rauschgift verstarb.

Andrea Niederfriniger/Filmreporter.de

Blues Brothers

Bewertung

Bewertung
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9,4 (8 User)
9,0 (Filmreporter)

Meinungen

Einfach spitze

Ich liebe die Musik, die Darsteller, die Gags, das ist einfach Kult pur!!!

07.01.2008 22:12 Uhr - Filmfreund

Den film hatte ich im juni bei der kieler woche im open air kino gesehen. Er war schongans gut gewesen, aber einige szenen waren nicht so gut

04.12.2007 14:10 Uhr - willi (gelöscht)
Waaaahnsinnnnn....

wie oft ich diesen Film gesehen habe, weiß ich nicht mehr! Die Musik, der Humor, die Dinosaurier der Blues- und Soulszene. Der Film ist ein muss, wieder und wieder und wieder!!!

24.11.2007 01:35 Uhr - Filmfreund

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