| Originaltitel | Solaris |
| Genre | Science Fiction |
| Land & Jahr | USA 2002 |
| Kinostart | 06.03.2003 (20th Century Fox) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 93 min. |
| Regie | Steven Soderbergh |
| Darsteller | George Clooney, Natascha McElhone, Viola Davis, Jeremy Davies, Ulrich Tukur, John Cho |
| Homepage |
http://www.solaris-derfilm.de/ |
| Links | IMDB |
Wissenschaftler Dr. Chris Kelvin (George Clooney) reist auf Bitten seines Freundes Gibarian (Ulrich Tukur) zur Raumstation Solaris, die im Orbit eines fremden Planeten kreist. Bei seiner Ankunft stößt Kelvin auf Gibarians Leiche und zwei einzelne Crewmitglieder (Jeremy Davies und Viola Davis). Sie berichten, der betörende Lichtkörper emittierende Planet lasse Personen aus ihrer persönlichen Vergangenheit Realität werden. Am nächsten morgen erwacht Kelvin neben seiner Frau Rheya (Natascha McElhone) - die vor Jahren Selbstmord begangen hat.
Das Team Soderbergh-Clooney setzt in bester Don Quijote Manier mit der Adaption von Stanislaw Lems bekanntesten Roman - 1961 erschienen - noch eins drauf. Kenner von Andrej Tarkowskijs Erstverfilmung von 1972 wissen, was sie erwartet, das amerikanische Publikum offenbar nicht. Was in den 1970ern, also vor nicht allzu langer Zeit, kaum der Rede Wert gewesen wäre, ist heute schon als Herausforderung an Filmindustrie und Publikum zu werten. So ging die werkgetreue Umsetzung an der Kasse zwischen lauten Blockbustern unter.

George Clooney begegnet in Shakespeares Reich des Todes der Manifestation seiner verstorbenen Frau: in Steven Soderberghs Version von Stanislaw Lems gleichnamigen Science... mehr