| Originaltitel | Willard |
| Genre | Horror |
| Land & Jahr | USA 2003 |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 100 min. |
| Regie | Glen Morgan |
| Darsteller | Crispin Glover, R. Lee Ermey, Laura Harrington, Jackie Burroughs, Kim McKamy, William B. Taylor |
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Nichts lenkt von dem labilen Willard ab, den seine pflegebedürftige Mutter - ein wandelnder Leichnam - in den Wahnsinn treibt. Seinem Chef dient der schüchterne Bruder des Rattenfängers von Hameln als Fußabtreter und Beziehungen sind Sperrzone, insbesondere wenn sie das andere Geschlecht betreffen. Wenn schon kein Herr der Fliegen, so doch wenigstens ein Gott der Ratten: durch die folgsamen Krabbler kann sich der gestörte Geek wenigstens an seiner Umwelt rächen, denn sein Ausrasten ist ihm schon genetisch einprogrammiert.
Lange Zeit fristeten die Ratten ihr Dasein als Accessoire in billigen Vampirfilmen. Nun dürfen sie endlich wieder die prominente Rolle spielen, die sie 1971 innehatten. Damals hatten gerade Hitchcocks "Die Vögel\" die erste große animalische Schockerlawine losgetreten, auf der "Willard" zum erfolgreichen Vertreter avancierte. Mit viel Respekt vor dem Original und der düsteren Atmosphäre eines alten Herrenhauses hat sich "Akte X"-Produzent Glen Morgan dem nagendes Grauen im Gemäuer zugewandt und ein Remake geschaffen, das neumodischen Trends wie ein Fels in der Brandung trotzt.
