| Originaltitel | Finding Nemo |
| Genre | Animation/Trickfilm |
| Land & Jahr | USA 2003 |
| Kinostart | 20.11.2003 (Buena Vista International (Germany)) |
| FSK & Länge | 100 min. |
| Regie | Andrew Stanton, Lee Unkrich |
| Darsteller | Christian Tramitz, Anke Engelke, Domenic Redl, Udo Wachtveitl, John Friedmann, Florian Simbeck |
| Links | IMDB |
Bei einem Barrakuda-Angriff auf sein neues Heim in einem australischen Korallenriff verliert der Clownfisch Marlin (im Original von Albert Brooks gesprochen) seine Ehefrau und die gesamte Brut. Nur ein einziges Ei überlebt die Attacke - heraus schlüpft der kleine Nemo (Alexander Gould), den Marlin fortan mit neurotischer Übervorsichtigkeit vor den vermeintlichen Übeln des Ozeans beschützt. Am ersten Tag der Fischleinschule nutzt Nemo jedoch seine Chance, aus dem goldenen Vaterkäfig auszubrechen und in die große weite Unterwasserwelt zu schwimmen. Keine gute Idee: Nemo geht einem Hobbytaucher ins Netz und landet im Aquarium einer kleinen Zahnarztpraxis am Hafen von Sydney. Zusammen mit der blauen Dory (Ellen DeGeneres), deren Kurzzeitgedächtnis schwerwiegende Lücken hat, macht sich Marlin auf die scheinbar aussichtslose Suche nach dem verlorenen Sohn - eine Odyssee voller Gefahren und unheimlicher Begegnungen mit Haien, giftigen Quallen, gefräßigen Möwen und surfenden Schildkröten. Doch auch Nemo will sich nicht mit seinem Schicksal abfinden und versucht mit Hilfe der anderen (zum Teil etwas exzentrischen) Aquariumsinsassen, aus dem Fischtank auszubrechen.
"Findet Nemo" ist - trotz Produktionskosten von über 100 Millionen Dollar - ein unglaublich liebevoll gemachte Fabel, ein Film mit Herz und einem Auge fürs Detail, enorm erfindungsreich und ohne übertriebene Lieblichkeit. Die Optik ist schier überwältigend, die flossigen Charaktere sind zutiefst menschlich (sprich: voller Schwächen), die Dialoge punktgenau. An Gags wurde ebenfalls nicht gespart: Situationskomik für die Kleinen und cleverer Humor mit Anspielungen und Doppeldeutigkeiten für die Großen. Dabei geht es in "Findet Nemo" stets um Leben oder Tod - umso beachtlicher die Leichtigkeit, mit der dieses Mammutprojekt, an dem Hunderte von Technikern und Künstlern jahrelang gearbeitet haben, sein Publikum gefangen nimmt und es - man soll das Wort ja nicht zu oft benutzen - verzaubert.
Thomas Newman ("American Beauty") hat für die erfolgreiche Pixar-Produktion den Soundtrack komponiert. Newsmans Sounds passen gut zu den schwimmenden Hauptdarstellern. Als Titelsong fungiert Robbie Williams "Beyond the Sea" aus dessen Album "Swing when you are winning" (2001).

die Rollen der Synkronsprecher könnten nicht besser besetzt sein! Anke Engelke als Dori ist echt witzig! Überhaupt ist der Film sehr humorvoll, aber auch ein wenig traurig... mehr
11.05.2007 12:52 Uhr - (=me=)

hey dude!!oder...ich hab ne wasserallergie...einfach so genial umgesetzt und der humor ist so intelligent eingesetzt das ich mich manchmal frage obs kinder überhaupt verstehen... mehr
08.02.2007 16:52 Uhr - juno
Wer sagte, kleine Fische könnten keine grossen Abenteuer erleben?? Ich finde die Idee, mit der sie das Möwengekreische als "Meins, meins!" inbszeniert haben, total genial!... mehr
12.10.2006 20:00 Uhr - adrienfan
Wenn das Kinopublikum beim Abspann applaudiert und ausgelassen in den Reihen tanzt, haben die Filmemacher einen Nerv getroffen. Und in der Tat begeistert das computeranimierte... mehr
Disney setzt auf Videostreams. Filme wie "Findet Nemo" oder "Die Monster AG" sollen gratis im Internet verfügbar sein - allerdings erst nach der TV-Ausstrahlung. weiter
"Ratatouille" ist der Sieger des vergangenen US-Kinowochenendes. Mit rund 47,2 Millionen Dollar Einspielergebnissen verwies Pixar "Stirb langsam 4.0" auf die Ränge. weiter