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© Alamode Film

Irreversibel

OriginaltitelIrréversible
GenreDrama
Land & JahrFrankreich 2002
Kinostart11.09.2003 (Alamode Film)
FSK & Länge 99 min.
RegieGaspar Noé
DarstellerMonica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel, Jo Prestia, Philippe Nahon, Stéphane Drouot
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im Kino

Inhalt

Alex (Monica Bellucci) und Marcus (Vincent Cassel) erwarten Nachwuchs. Doch als Alex nach einer Party allein nach Hause geht, wird sie brutalst misshandelt und vergewaltigt. Marcus und Alex Exfreund Pierre (Albert Dupontel) begeben sich auf eine blutige Racheaktion. Unfähig mit ihren Gefühlen umzugehen, richten die verzweifelten Männer nach einer Irrfahrt durch die Nacht in einem schwulen Sado-Maso-Club den vermeintlichen Vergewaltiger kurzer Hand hin. Doch der Hass trifft den Falschen...

Kritik

Die Zeit heilt alle Wunden. Das will man deutschen Kinogängern weiß machen und den wohl kontroversesten Film der letzten Dekade mit eineinhalb Jahren Verspätung heimlich ins Kino schmuggeln. Es grenzt an ein Wunder, dass Gaspar Noés schockierend unerbittlicher Rape-and-Revenge-Schocker überhaupt in hiesige Lichtspielhäuser gelangt. Bei seiner Weltpremiere in Cannes 2002 sorgte das Werk für einen Eklat und wurde von der Zeitschrift Newsweek als der Film gekürt, den die meisten Zuschauer während der Vorführung verlassen haben sollen. Nicht ohne Grund...

Gaspar Noé, bis dato nur durch den kompromisslosen "Seul contre tous" ("Menschenfeind") aufgefallen, bedient keineswegs die abgesteckten Pfade von der Parabel "Die Jungfrauenquelle" bis zur unverstandenen Satire "Muttertag". Das nur auf einem dreiseitigen Entwurf basierende und weitgehend improvisierte Drama wird rückwärts erzählt. Jedoch in einer ästhetischen Kühnheit und Verwegenheit, die Ihresgleichen nicht kennt. Noé hat keine genormte Kunst für den Wohnzimmerschrank des Bildungsbürgers geschaffen, die man selbstzufrieden und gedankenlos rezitiert ohne jemals ihren wirklichen Sinn begriffen zu haben, sondern zwingt einen, sich mit seinen grundlegenden ästhetischen und moralischen Einstellungen auseinander zu setzen.

Lässt man sich auf die Schmerzen ein, die Noés Skalpell im eigenen Denken auslöst, erlebt man eine aufwühlende wie perfekte Choreographie, die auf Ewig unvergessen bleiben wird.

Thorsten Krüger/Filmreporter.de

Irreversibel

Bewertung

Bewertung
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8,4 (7 User)
7,0 (Filmreporter)

Meinungen

Verstörend....und doch Top!

Interessante, rückwärts erzählte Story. Und 2 Szenen (die erste mit dem Feuerlöscher bzw. dem Typen im Homo-Club fand ich zwar direkt witzig) die den meisten schwer auf dem... mehr

15.11.2007 16:17 Uhr - Freddy
die zeit zerstört alles!

der kontroverseste film aller zeiten. nur für starke nerven. jeroen

13.09.2006 18:40 Uhr - jeroen

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