| Originaltitel | Kill Bill: Volume 1 |
| Alternativ | Kill Bill Vol. 1 |
| Genre | Action, Thriller |
| Land & Jahr | USA 2003 |
| Kinostart | 16.10.2003 (Buena Vista International (Germany)) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 110 min. |
| Regie | Quentin Tarantino |
| Darsteller | Uma Thurman, Lucy Liu, Vivica A. Fox, Daryl Hannah, David Carradine, Michael Madsen |
| Links | IMDB |
Auch eine Profikillerin (Uma Thurman) verliebt sich gelegentlich, weshalb sie beschließt, aus dem Geschäft auszusteigen. So weit, so romantisch. Damit ist aber auch Schluss mit aller Sentimentalität, der Rest ist pure Aktion und Energie. Denn ihr Boss, der ominöse Bill (David Carradine), hält wenig von dieser Idee - und viel davon, sie, ihr ungeborenes Kind und ihre gesamte Familie am Tag ihrer Hochzeit aus dem Weg zu räumen. Doch die Profikillerin, schlicht und einfach "Die Braut" genannt, überlebt und schwört, nachdem sie mehrere Jahre im Koma gelegen hat, blutige Rache. Weil die Braut eine Meisterin der Martial Arts war und ist, wimmelt es während ihres nun folgenden Rachefeldzugs nur so vor asiatischen Kampfsporteinlagen und Schwertkämpfen.
"In The Year 2003, Uma Thurman Will Kill Bill", heißt es vollmundig im Kinotrailer. Nein, es handelt sich hierbei nicht um eine Morddrohung gegen den ehemaligen Präsidenten der USA. "Kill Bill" ist vielmehr ein Film von Regie-Wunderkind Quentin Tarantino, seines Zeichens Regisseur von Kultfilmen wie "Reservoir Dogs - Wilde Hunde" und "Pulp Fiction". Und weil er sowieso viel zu selten einen neuen Film dreht - "Jackie Brown", liegt immerhin schon gute fünf Jahre zurück - hat sich Tarantino diesmal zum Wohle seiner Fans einen ganz besonderen Clou ausgedacht. Das sieht dem Mann mal wieder ähnlich. Wenn Quentin Tarantino nach langer Zeit einen neuen Film macht, dann muss natürlich wieder alles anders sein als bei der Konkurrenz, die ihm immer nur hinterher hinkt. Diesmal bedeutet das: Statt eines Films sind am Ende eben zwei Filme herausgekommen.
Aber auch von dieser Zweiteilung abgesehen hebt sich Tarantinos neuestes Werk mal wieder deutlich von der übrigen Kinokost ab: Lucy Liu, eine der Hauptdarstellerinnen in "Kill Bill", mutmaßte schon vorab, den Zuschauern werde angesichts dieser blutigen Gewaltorgie ziemlich sicher schlecht werden. Dabei sind die Kinogänger seit Tarantinos "Reservoir Dogs" und vor allem seit dem Überraschungs-Hit "Pulp Fiction" doch einiges gewohnt. Man erinnere sich nur an das völlig blutverschmierte Auto, dass Winston Wolfe alias Harvey Keitel in "Pulp Fiction" wieder sauberbekommen muss, nachdem Vincent Vega (John Travolta) aus Versehen einem Kollegen aus nächster Nähe eine Kugel in den Kopf gejagt hatte.

Nur ein kleiner Tipp das heisst Martial Arts
10.05.2004 18:53 Uhr - cheesy77Mehr Blut, mehr Kämpfe, mehr Waffen, mehr Speed, Mehr Aktion, mehr Coolness wird es nicht mehr geben. Zumindest nicht in diesem Jahr, und solange müssen wir uns auch noch... mehr
01.12.2003 17:29 Uhr - PauliQuentin Tarantino, der seine Liebe zum Kino bei der Arbeit in einer Videothek entdeckte, war noch nie ein Mann fürs subtile Gefühlskino. In "Kill Bill" geht es um eine... mehr
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