Lost in Translation - 2003 - FILMREPORTER.de
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Film: Lost in Translation

                             
OriginaltitelLost in Translation
GenreDrama, Komödie
Land & Jahr USA 2003
Kinostart    08.01.2004 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 102 min.
RegieSofia Coppola
DarstellerBill Murray, Scarlett Johansson, Akiko Takeshita, Kazuyoshi Minamimagoe, Kazuko Shibata, Ryuichiro Baba
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Inhalt

Bob Harris (Bill Murray) ist ein alternder Schauspieler, der in Tokio gegen eine großzügige Gage Whisky-Werbung macht. Die erweist sich als ein langwieriger und zäher Prozess, denn die Sprach- und Kulturbarriere stellt ein ziemliches Hindernis dar. Charlotte (Scarlett Johansson) wiederum ist eine hübsche Amerikanerin. Die Mitzwanzigerin ist noch nicht lange verheiratet. Sie ist in Tokio, weil ihr Ehemann John (Giovanni Ribisi) dort als Fotograf zu arbeiten hat. Während John von einem Foto-Shooting zum nächsten eilt, macht sich Charlotte in der Einsamkeit ihres Hotelzimmers und der Anonymität der weiten Tokioter Straßen Gedanken über sich und ihre Ehe: Wer ist eigentlich dieser Mann, den sie geheiratet hat?

Kritik

Hotels in fernen Ländern besitzen die paradoxe Eigenschaft, dass man sich dort zwar schnell einsam und anonym fühlt - aber gerade deshalb geradezu gezwungen ist, sich intensiver mit sich selbst zu beschäftigen. Sofia Coppolas "Lost in Translation" wandelt auf den Spuren dieses Phänomens. Bob und Charlotte, diese beiden in Tokio gestrandeten und verlorenen Seelen, wissen beide nicht genau, in welche Richtung ihr Leben momentan verläuft - also tun sie sich zusammen. Zwei Haltlose, die sich gerade deshalb Halt geben können, weil sie sich nicht kennen. Coppola hat für ihre Hauptdarsteller eine zurückhaltende, subtile Beziehung vorgesehen, die zugleich einfacher und doch viel komplizierter ist als Sex: Es geht um die Einsicht, dass man einem Fremden gegenüber manchmal ungenierter von den eigenen Sorgen, Nöten und Hoffnungen erzählt als dem vermeintlich allwissenden Lebenspartner. Sie macht in "Lost in Translation" alles richtig. Unterlegt die Ankunftsszenen in Tokio mit einem trancigen Sound-Teppich, der die Zuschauer schnell in die Jet Lag-Stimmung versetzt, die Bob bei seiner Anreise verspürt. Lässt den japanischen Regisseur bei Bobs Dreharbeiten zur Whisky-Werbung minutenlang exzentrische Regie-Anweisungen in Japanisch brüllen.

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Bewertung
6,4
 (13 User)
8,0(Filmreporter)

Meinungen

Lost Anyway
Der Inhalt ist weitgehend bekannt – viel passiert ohnehin nicht. Alle warten und hoffen darauf, dass es zwischen Scarlett Johansson und Bill Murray endlich klappt. Er mit der... mehr
11.12.2008 12:10 Uhr - 8martin

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