| Originaltitel | Monster |
| Genre | Drama |
| Land & Jahr | USA 2003 |
| Kinostart | 15.04.2004 (e-m-s new media) |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 111 min. |
| Regie | Patty Jenkins |
| Darsteller | Charlize Theron, Christina Ricci, Bruce Dern, Lee Tergesen, Annie Corley, Pruitt Taylor Vince |
| Links | IMDB |
Aileen Wuornos (Charlize Theron) ist ihres Lebens längst überdrüssig Erst als sie in einer Bar auf Selby Wall (Christina Ricci) trifft, scheint sich ihr Schicksal zum Besseren zu wenden. Das junge Mädchen wurde von den Eltern zu ihrer Tante geschickt. Die soll Selby von ihrer sexuellen Neigung befreien. Aileen (Charlize Theron) verliebt sich in das gestrandete Mädchen. Das frischverliebte Paar hofft auf eine glückliche, gemeinsame Zukunft. Aileen arbeitet jedoch weiter als Prostituierte, ihre Versuche einen anderen Job zu finden, scheitern zunächst. Als einer der Freier gewalttätig wird, tötet sie ihn in Notwehr. Es bleibt nicht bei einem Toten, in einem wahren Rachezug fallen ihr weitere fünf Männer zum Opfer.
Patty Jenkins Regiedebüt erzählt die Geschichte von Aileen Wuornos. Die Prostituierte brachte nach einer von Gewalt und Missbrauch geprägten Leben zwischen 1989 und 1990 in Florida sieben Männer um. Nach zwölf Jahren im Todestrakt wurde die Schwerverbrecherin - von den Medien nur noch als Monster tituliert - schließlich unter reger Teilnahme der Öffentlichkeit hingerichtet. Jenkins stellt die lesbische Beziehung zwischen Selby Wall und Aileen Wuornos und die Motivation von Wuornos in den Mittelpunkt ihrer Story. Sie zeichnet das Schicksal einer von der Gesellschaft ausgestoßenen und ignorierten Frau. Das südafrikanische Ex-Model Charlize Theron musste für die Rolle der tragisch endenden Prostituierten 15 Kilo Gewicht zulegen. Um sich besser in die Rolle einfühlen zu können, sichtete sie Videoaufnahmen der Gerichtsverhandlung und besuchte deren Freundin Dawn Watkins in Michigan. Diese gestattete Theron, die umfangreiche Briefkorrespondenz zu lesen. Der Lohn für die nicht nur körperlich strapazierende Mühe: Silberner Löwe, Golden Globe und Oscar für die Hauptrolle in "Monster" sowie begeisterte Kritiken.
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