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True

OriginaltitelTrue
GenreKurzfilm
Land & JahrDeutschland 2003
Kinostart12.02.2004 (X Verleih)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 10 min.
RegieTom Tykwer
DarstellerNatalie Portman, Melchior Beslon
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Inhalt

Thomas (Melchior Beslon) schreckt auf. Sein Telefon klingelt. Tastend greift er nach dem Hörer, denn Thomas ist blind. Eine laute Frauenstimme schlägt ihm aus dem Hörer entgegen. Es ist Francine (Natalie Portman), seine Freundin. Sie teilt ihm mit, dass sie ihn verlassen wird und legt ohne seine Reaktion abzuwarten gleich wieder auf. Thomas Gedanken kreisen um Erlebnisse, die ihn mit Francine verbindet. Bilder ihrer ersten Begegnung kommen ihm ins Gedächtnis. Er erinnert sich an Momente, in denen sie sich ganz nahe waren. Er denkt über die Gründe für ihren spontanen Anruf nach. Thomas fallen kleine Fehler ein, die sie beide begangen haben. Fehler, die dazu führen, dass sich zwei Menschen immer weiter voneinander entfernen. Kleinigkeiten, die aber die Beziehung unwiederbringlich kaputt machen. Doch Thomas wird eine zweite Chance bekommen!

Kritik

Zwanzig Regisseure aus der ganzen Welt sind gefragt, ob sie nicht einen Kurzfilm über das zeitlose Thema Liebe realisieren könnten. Schauplatz der Geschichten sollte das 20. Arrondissement des heutigen Paris sein. Unter den begabten Regisseuren war auch Tom Tykwer, der gleich begeistert auf das Angebot reagierte. Finanziert wurde das Projekt teilweise von dem Preisgeld für den Deutschen Filmpreis für "Der Krieger und die Kaiserin". Als Glücksfall erwies sich für das Filmteam, dass Natalie Portman sich bereit erklärte für eine geringe Gage, bei "True" mitzuwirken. Trotz ihrer Jugend schafft es die 22-Jährige, auf der Leinwand Erfahrungen darzustellen, die ihrem Alter nicht entsprechen. Tom Tykwer resümiert die Zusammenarbeit: "Sie ist eine von diesen jungen Schauspielerinnen, bei denen man sich immer fragt, woher weiß die das alles schon, was sie da spielt. Und wieso hat die überhaupt ein Bewusstsein von bestimmten Blicken und dem, was sie bedeuten können, obwohl sie noch so jung ist und diese Erfahrung eigentlich noch gar nicht gesammelt haben kann." "True" läuft zunächst im Vorprogramm zu Achim von Borries "Was nützt die Liebe in Gedanken".

Julia Stoll/Filmreporter.de

Bewertung

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