| Originaltitel | Vita e bella |
| Genre | Drama, Komödie |
| Land & Jahr | Italien 1998 |
| Kinostart | 12.11.1998 (Scotia International Filmverleih) |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 121 min. |
| Regie | Roberto Benigni |
| Darsteller | Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giustino Durano, Sergio Bustric, Marisa Paredes |
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Der italienische Halbjude Guido verliebt sich in die Lehrerin Dora. Diese ist aus reichem Hause, ihre Eltern wollen sie standesgemäß verheiraten. Doch Guido erobert Dora mit seinem Humor und seinem großen Herzen. Als der kleine Giosue geboren wird, ist das Glück der Familie vollkommen. Doch Guido erhält immer mehr antisemitische Drohungen, sein kleiner Laden wird boykottiert. Schließlich wird er deportiert, Dora bleibt verschont. Doch sie lässt ihren Mann nicht allein und folgt freiwillig mit Giosue ins KZ. Hier werden sie getrennt, denn Guido kommt mit Giosue ins Männerlager. Mit großem Mut und übermenschlicher Selbstbeherrschung macht Guido seinem Sohn weis, dass alles nur ein Spiel ist. Giosue soll glauben, dass er mit den Eltern an einem Wettbewerb teilnimmt, um eine Prämie zu gewinnen. Dafür gilt es, sich nicht von Soldaten entdecken zu lassen und alle Strapazen tapfer zu ertragen.
Roberto Benigni rührte mit seiner fiktiven Holocaust-Verarbeitung das Publikum zu Tränen. Der italienische Regisseur und Hauptdarsteller packt das schwierige Thema mit viel Fingerspitzengefühl an. "Das Leben ist schön" ist trotzdem nicht unumstritten. Darf man sich dem Holocaust mit humoristischem Ansatz nähern? Benigni findet die Balance zwischen Tragik und Humor. Seine charakterstarken Figuren haben ungebrochenen Lebensmut, die Familienbande halten sie aufrecht. Trotz Faschismus und Terror: Das Leben kann schön sein. Hervorzuheben sind die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Benigni selbst sowie seiner Frau Nicoletta Braschi als Dora. Die große Überraschung aber ist der kleine Giorgio Cantarini als Giosue. Benigni gewann mit seinem Meisterwerk 1998 drei Oscars und sprang bei der Verleihung schwungvoll über die Sitze und danach zum nächsten Erfolg: "Roberto Benignis Pinocchio".
Dieser Film zeigt doch auf, wie ein Mensch auch noch veruchen kann, aus einem düsteren Szenario das beste zu machen; durch Witz und Genie. Ja, die Hoffnung niemals aufgeben, es... mehr
19.03.2008 12:58 Uhr - BC77Also der Film dekt mal wirklich im lustigen Sinne die Realität auf. Für alle die Mr. Bean oder so mögen und auch mal ernste Filme sehen wollen. ANSCHAUN!!!!
15.04.2007 22:34 Uhr - Elle92